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Lufthansa Business Class im Airbus A380

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Auf der Strecke Bangkok (BKK) nach München (MUC)

Der A380 von Lufthansa brachte uns nach einem tollen Urlaub in Thailand dank Meilen in der Business Class nach Hause. Nach dem Hinflug mit Qatar Airways in der Qsuite verbrachten wir elf Nächte im JW Marriott Khao Lak und anschließend noch zwei Nächte im Conrad Bangkok. Von Phuket nach Bangkok flogen wir mit Thai Airways in der Economy Class und sammelten dabei Meilen.

Abflug in Bangkok war um 23:57 Uhr und die Flugzeit betrug knapp elf Stunden. Von München aus ging es nach kurzem Aufenthalt in der Senator Lounge im A320 weiter nach Frankfurt.

Es war mein zweiter Flug mit einem A380, weswegen ich vor dem Abflug ziemlich gespannt war.

Buchung

Über Miles & More kann man Direktflüge von Thailand aus nach Deutschland mit Lufthansa oder Thai Airways buchen. Beide Airlines fliegen nach München, Thai Airways zusätzlich nach Frankfurt.

  • Programm

  • Strecke

    BKK-MUC-FRA

  • Anzahl Tickets

    2

  • Kosten

    71.000 -M- pro Person

  • Zuzahlung

    277 € pro Person

Inkludiert waren 2x 32 kg Gepäck und zwei Handgepäckstücke pro Person. Unsere Sitzplätze konnten wir nach der Buchung kostenfrei wählen.

Für den Anschlussflug nach Frankfurt gab es mehrere Optionen. Wir wählten die kürzeste Zeit zum Umsteigen. Laut Reiseplan hatten wir 70 Minuten Zeit zwischen Ankunft und Abflug. Bei Flightradar24 konnte ich vorher sehen, dass der A380 in der Regel 40 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit landet, aber in München reichten mir auch schon mal 30 Minuten zum Umsteigen, inklusive Passkontrolle. 

Check-In

Die Bordkarten erstellte ich am Vorabend vom Hotelzimmer aus. Am Flughafen in Bangkok gaben wir unser Gepäck am Schalter für die Business Class ab und gingen anschließend durch die Sicherheitskontrolle (Fast-Lane) und zu den Lounges von Thai Airways.

Lounges

In Bangkok hat man mit einem Lufthansa Business Class Ticket Zugang zu verschiedenen Partnerlounges:

  • Thai Royal Orchid Lounge
  • Thai Royal Orchid Prestige Lounge
  • Turkish Airlines Lounge Bangkok
  • EVA Air Lounge

Die Lounges befinden sich in den Bereichen D, E und F. Wir wählten die Thai Royal Orchid Lounge aus, welche sehr gut gefüllt war. Hier litt ich noch ein letztes Mal im Urlaub unter zu viel Chili für mich im Essen. Meine Frau hat alles gut vertragen.

Das Flugzeug

Lufthansa hat insgesamt acht Maschinen vom Typ Airbus A380, welche während der Pandemie alle ausgemustert wurden. Davon fliegen aktuell wieder sechs Maschinen, welche alle in München stationiert sind. Die anderen zwei Maschinen werden aktuell bei Lufthansa Technik für den Flugbetrieb vorbereitet.

Unser Flugzeug war D-AIMK und zum Zeitpunkt des Fluges elf Jahre alt.

Sitzplätze in der Lufthansa Business Class im Airbus A380

Insgesamt gibt es im Flugzeug 509 Plätze, die sich auf vier Klassen verteilen:

  • First Class: 8 Plätze
  • Business Class: 78 Plätze
  • Premium Economy Class: 52 Plätze
  • Economy Class: 371 Plätze

Die First Class und Business Class befinden sich im oberen Deck des Flugzeugs. Die Premium Economy Class ist im unteren Deck ganz vorne, während sich die Economy Class über beide Decks verteilt.

In der Business Class gibt es 13 Reihen mit je sechs Sitzen in der 2-2-2 Aufteilung, die sich auf zwei Sektionen aufteilen. Vorne gibt es neun Reihen und hinten nochmal vier Reihen. Das folgende Bild zeigt euch einen Teil der vorderen Sektion.

Lufthansa A380 Business Class Layout

© aero LOPA

Der Sitz in der Lufthansa Business Class im Airbus A380

Die Sitze kommen aus dem Hause Collins und sind bei der Lufthansa in der Business Class altbekannt im Layout 2-2-2 verbaut. Der A380 soll wohl perspektivisch modernere Sitze mit einem 1-2-1 Layout erhalten, allerdings nicht vom Typ Allegris.

Das 2-2-2 Layout ist für Paare toll, weil man so nebeneinander sitzen kann und dabei eine Person einen Fensterplatz hat. Alleinreisende sollten einen Mittelplatz wählen, um nicht über eine fremde schlafende Person steigen zu müssen, sofern sie am Fenster sitzen. Das ist auch genau der Nachteil der 1-2-1 Konfiguration: will man nebeneinander sitzen, muss man in die Mitte und kann nicht ans Fenster.

In der Kopfstütze befindet sich eine kleine Leselampe. Auf dem Platz warten eine Decke, sowie ein Kissen und ein Topper, den man zum Schlafen auf den Sitz legen kann. In dem kleinen Ablagefach vor dem Sitz findet man eine Flasche Wasser und das Amenity Kit.

  • Sitz: Collins Diamond Parallel in der Business Class im Lufthansa A380

    Sitz: Collins Diamond Parallel
  • 2-2-2 Konfiguration im Lufthansa A380 Business Class

    2-2-2 Konfiguration
  • Einstellmöglichkeiten

    Einstellmöglichkeiten
  • Topper zum Schlafen

    Topper zum Schlafen
  • Ablagefächer

    Ablagefächer
  • Ablagefach mit Amenity Kit und Wasser

    Ablagefach mit Amenity Kit und Wasser

Der Sitz lässt sich mittels eines Panels einstellen, welches sich in der Mittelkonsole befindet. Während Start, Landung und der Mahlzeiten muss man aufrecht sitzen, ansonsten kann man sich aussuchen, ob man den Sitz in ein flaches Bett verwandelt, oder sich so bequem einstellt, wie man es möchte.

Für mich persönlich könnte der Sitz in der Liegefunktion ein paar cm breiter sein. Die Länge ist für mich (1,88m groß) absolut ausreichend. Bei diesem Nachtflug wurden Schlafshirts verteilt. Man hat die Wahl zwischen S/M und L/XL.

Ein USB-Stecker ist vorhanden, allerdings dauert es damit sehr lange, sein Handy zu laden. Vor der Mittelkonsole befinden sich auch zwei Steckdosen. Die könnt ihr auf dem ersten Bild oben sehen.

Stauraum befindet sich neben dem Fensterplatz und über den Sitzen.

Amenity Kit

  • Amenity Kit in der Business Class

    Amenity Kit in der Business Class
  • Inhalt des Amenity Kits Lufthansa A380 Business Class

    Inhalt des Amenity Kits

Im Amenity Kit findet man Socken, eine Zahnbürste, Cremes, ein Mint und Überzieher für die Kopfhörer. Eine Augenmaske und Ohrstöpsel gab es in den Badezimmern.

Die Packung ist eine kleine Kühltasche und kann also nach dem Flug weiter verwendet werden.

Entertainment

Die Kopfhörer sind von AKG und haben eine Noise Cancelling Funktion. Am Klang habe ich überhaupt nichts auszusetzen.

AKG Kopfhörer

AKG Kopfhörer

Im Entertainmentsystem hat man die Wahl zwischen Filmen, Serien, Musik, Podcasts, Infotainment und natürlich dem Flugmonitor. Ich konnte vor dem Schlafen einen Film schauen, den ich im Kino verpasst hatte.

Die Fernbedienung hat kein eigenes Display und kann daher leider nicht dual als Flugmonitor benutzt werden, während man einen Film schaut.

Der A380 verfügt auch über drei Kameras, die man über das Entertainmentsystem ansteuern kann.

Speisen und Getränke in der Lufthansa Business Class im Airbus A380

Im Flugzeug wurden wir mit einem Glas Champagner und einem Cocktail begrüßt. Dazu gab es Nüsse. Nach dem Start probierte ich den Lufthansa Aperitif Avionic. Der hat mir sehr gut geschmeckt!

Das Abendessen gab es kurz nach dem Start und das Frühstück kurz vor der Landung. Das Menü findet ihr unten. Pralinen wurden auch verteilt. Auf Nachtisch verzichtete ich bei diesem Flug, da ich nach dem Besuch der Lounge eigentlich schon gut gesättigt war.

  • Welcome Drinks im Lufthansa A380 Business Class

    Welcome Drinks
  • Lufthansa Aperitif Avionic

    Lufthansa Aperitif Avionic
  • Vorspeise

    Vorspeise
  • Hauptspeise

    Hauptspeise
  • Pralinen von Lindt

    Pralinen von Lindt
  • Frühstück

    Frühstück

Hier noch das Menü vom Flug:

  • Speisekarte

    Speisekarte
  • Champagner und Aperitif

    Champagner und Aperitif
  • Weißwein

    Weißwein
  • Rotwein

    Rotwein
  • Getränke

    Getränke
  • Getränke

    Getränke

Service in der Lufthansa Business Class

Der Service hat absolut gepasst. Es war eine tolle und aufmerksame Crew an Bord, die gute Stimmung verbreitet hat. So macht Fliegen Spaß!

Fazit zur Lufthansa Business Class im Airbus A380

Jederzeit wieder! Der Airbus A380 ist mein Lieblingsflugzeug und ich habe jede Minute an Bord genossen. Es ist in der Kabine deutlich leiser, als in anderen Flugzeugen.

Wie schon erwähnt, hatten wir eine tolle Crew, leckere Getränke und Essen und einen bequemen Sitz. Was will man denn mehr bei einem elfstündigen Nachtflug?

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Qatar Airways Qsuite in der Boeing 777-300ER

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Auf der Strecke Frankfurt (FRA) nach Doha (DOH) und zurück

Mittlerweile hatte ich schon bei vier Flügen mit Qatar Airways die Möglichkeit, die Qsuite in der Boeing 777-300ER zu genießen. Der von Qatar Airways gewählte Slogan First in Business ist schon sehr passend.

Ob bei eurem Flug die Qsuite verbaut ist, wird euch direkt im Buchungsprozess angezeigt. Qatar Airways verwendet sechs verschiedene Sitzkonfigurationen in der Business Class.

Buchung

Jeden Prämienflug mit Qatar Airways habe ich bisher über den Privilege Club gebucht. Hier gibt es ein großes Angebot an Prämienflügen, wovon viele jedoch als Flexi Award buchbar sind und damit doppelt so viele Avios kosten, wie ein normaler Prämienflug.

Qatar Airways unterscheidet zwischen Haupt- und Nebenreisezeit. In der Hauptreisezeit kosten die Prämienflüge ein paar Avios mehr.

Der Transfer von MR Punkten zum Privilege Club (Verhältnis 5:4) dauert in der Regel nicht länger als einen Tag. Hier ist exemplarisch eine einer Buchungen:

  • Programm

  • Strecke

    FRA-DOH-MLE

  • Anzahl Tickets

    2

  • Kosten

    65.000 Avios pro Person

  • Zuzahlung

    272 € pro Person

Check-In

In Frankfurt befinden sich der Check-In und die Gepäckabgabe in Terminal 2 in Halle E. Eine lange Schlange hatte ich hier noch nie.

In Terminal 2 befindet sich in Frankfurt die Sicherheitskontrolle direkt vor den Gates. Plant also etwas Zeit ein, wenn ihr vorher in die Lounge geht. Mit einem Ticket in der Business Class könnt ihr in eine eigene Schlange, aber die ist manchmal länger als die Schlange der Economy Class.

Lounges

Mit einem Business Class Ticket von Qatar Airways darf man am Flughafen Frankfurt in die Priority Lounge, aber auch in die JAL Sakura Lounge. Letztere davon ist mein Favorit.

Sitzplätze in der Qatar Airways Qsuite Business Class in der Boeing 777-300ER

Wenn ihr mit einer Boeing 777-300ER von Qatar Airways fliegt und das Glück habt, dass die Qsuite verbaut ist, dann gibt es entweder 24 oder 42 Plätze, je nachdem, welches Flugzeug eingesetzt wird.

Als Paar wählt ihr idealerweise die Plätze in der Mitte aus, auf denen ihr rückwärts fliegt, weil ihr dort direkt nebeneinander sitzt. Das merkt man ehrlich gesagt nicht. Die Trennwand zwischen den Sitzen kann komplett nach unten geschoben werden. Fliegt ihr lieber vorwärts und in der Mitte, sind die Tische zwischen euch.

Wenn ihr zu viert unterwegs seid, könnt ihr euch in ein Quad setzen und die Trennwand zur Seite schieben. Also zum Beispiel auf den Plätzen 1E, 1F, 2D und 2G.

Fliegt ihr alleine, setzt euch einfach ans Fenster. Es gibt für die Mittelsitze aber auch eine Trennwand. Keine Sorge deswegen.

Qsuite Layout in der Boeing 777-300ER

© aero LOPA

Der Sitz in der Qatar Airways Qsuite Business Class in der Boeing 777-300ER

Wie der Name schon sagt, habt ihr eine kleine Suite für euch allein, zu zweit oder zu viert. 100% Privatsphäre habt ihr jedoch nicht, da man aus dem Gang von oben in die Suiten hinein gucken kann.

Direkt neben eurem Sitz habt ihr eine Armlehne, die ihr in der Höhe verstellen könnt. Drückt ihr einen Knopf, öffnet sich ein Fach, in dem ihr eine Flasche Wasser und den Kopfhörer findet.

Neben dem Monitor befinden sich zwei Ablageflächen. Hier wartet euer Amenity Kit aus dem Hause Diptyque auf euch. Mal als Pappschachtel, mal als Täschchen. Fliegt ihr allein und wollt ein Amenity Kit als Geschenk mitnehmen? Fragt einfach. Die Flugbegleiter haben sich bisher jedes Mal gefreut, dass ich meiner Frau ein Kit mitbringen wollte. Das geht auch mit Schlafanzügen.

Hier befinden sich auch die Fernbedienung und die Knöpfe für den Sitz, das Licht und den Service. Über die Fernbedienung könnt ihr den Flug auf der Karte verfolgen, während ihr einen Film schaut. Ein USB-Stecker und eine Universalsteckdose sind auch vorhanden.

  • Qsuite vom Gang aus

    Qsuite vom Gang aus
  • Sitz 3E in der Qsuite

    Sitz 3E in der Qsuite
  • Amenity Kit von Qatar Airways

    Amenity Kit von Qatar Airways
  • Bedienelemente, Steckdose und USB-Stecker

    Bedienelemente, Steckdose und USB-Stecker
  • Blick in die Kabine

    Blick in die Kabine
  • Monitor und Ablagefläche

    Monitor und Ablagefläche

Fliegt ihr rückwärts und lasst die Trennwand ganz nach unten schieben, wird noch ein weicher Topper gebracht, damit ihr durchgehend eine weiche Liegefläche habt, wenn ihr euren Sitz zum Bett macht. Ihr bekommt auch nochmal eine zusätzliche Matratze für euer Bett.

Ich bin 1,88m groß und viel Platz ist nicht mehr da. Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Entertainment

Wie bei allen Flugzeugen von Qatar Airways ist das Entertainment System in der Qsuite Oryx One. Der Kopfhörer sieht nach einem Modell von Bose aus, allerdings im Qatar Airways Branding. Mir persönlich gefällt der Klang von Bose sehr gut.

Die Filmauswahl ist sehr groß und in der Regel ist immer ein Film dabei, den ich im Kino sehen wollte, aber nicht dazu gekommen bin. Ansonsten nutze ich gerne den Flugmonitor und schaue gespannt, wie hoch und schnell wir fliegen und wie kalt es draußen ist.

Musik und Serien gibt es natürlich aus, aber da habe ich noch nie nach geschaut.

  • Kopfhörer in der First Class von Qatar Airways

    Kopfhörer
  • Kopfhörer von Bose

    Kopfhörer von Bose

Speisen und Getränke in der Qatar Airways Qsuite Business Class in der Boeing 777-300ER

Noch am Boden gibt es das erste Getränk. Hier nehme ich gerne den Rosé Champagner, sowie den Signature Drink mit Minze und Zitrone. Es wird dann direkt auch gefragt, welches Getränk man nach dem Start haben möchte und dieses wird dann mit einer Schale Nüsse serviert.

Bei den vier Flügen konnte ich beim Rosé Champagner bisher zwischen Laurent Perrier Grande Cuvée Alexandra Rosé und Taittinger Prestige Rosé wählen, beim normalen Champagner zwischen Joseph Perrier Cuvée Royale Brut und Duval-Leroy Prestige Blanc de Blancs Brut Grand Cru.

Auch der Rest der Weinkarte kann sich sehen lassen. Fürs Dessert gibt es unter anderem 20 Jahre alten Portwein. Auf Fotos der Karte verzichte ich, da die Getränke ständig wechseln.

  • Rosé Champagner, Portwein und Chardonnay

    Rosé Champagner, Portwein und Chardonnay
  • Pralinen in der Qsuite

    Pralinen vor der Landung

Das Hauptgericht kann man vorab in der App von Qatar Airways auswählen, aber sich natürlich auch erst an Bord entscheiden. Wenn ihr ein Steak auswählt, bitte geht nicht davon aus, dass ihr es Medium bekommt. Meistens ist es durch 😉 Vorab gibt es Brot mit einer Auswahl an Olivenöl, Salz und Pfeffer, gefolgt von einem Gruß aus der Küche.

  • Arabische Mezze

    Arabische Mezze
  • Qatari Chicken Mashkool

    Qatari Chicken Mashkool
  • Nachtisch

    Nachtisch

Kurz vor der Landung werden auch noch Pralinen verteilt.

Was ich besonders schön finde, ist wie der Platz eingedeckt wird. Man erhält an seinem Platz noch ein kleines LED-Teelicht, welches eine sehr angenehme Atmosphäre verbreitet. Auf den Bildern könnt ihr das gut sehen.

Service in der Qatar Airways Qsuite Business Class

Ein wichtiger Teil eines Fluges ist der Service. Und wenn ihr damit zufrieden wart, fragt bitte nach einer Karte für Feedback (das könnt ihr natürlich auch, wenn ihr unzufrieden wart) und füllt es nach dem Flug aus.

Was ich bei Qatar Airways sehr mag: man ist beim Essen nicht an Servicezeiten gebunden, sondern kann sein Essen bestellen, wann man will (bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der Landung). Ich wurde bisher auch immer gefragt, ob ich dann zu den verschiedenen Gängen auch verschiedene Getränke möchte. Das ist sehr aufmerksam, nur etwas blöd, wenn die Bestellung der Getränke dann vergessen wird und man nachfragen muss. Also das ist jetzt natürlich Jammern auf hohem Niveau, aber wenn schon mit First in Business geworben wird, da sollte so etwas nicht passieren.

Fazit zur Qatar Airways Qsuite Business Class in der Boeing 777-300ER

Wenn ich mit Qatar Airways in der Business Class fliege, dann versuche ich stets die Qsuite zu buchen. Das Produkt ist für mich aktuell die Nr. 1 in der Business Class.

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Emirates First Class Lounge in Dubai – Terminal 3, Halle A

Im März 2024 haben wir (Malte und Dominic) einen Betriebsausflug nach Dubai unternommen. Vor unserem Rückflug nach Frankfurt haben wir uns in Dubai aufgeteilt. Malte flog mit Qatar Airways über Doha und ich flog direkt mit der Emirates First Class. Vor dem Flug hatte ich das Vergnügen, die First Class Lounge von Emirates besuchen zu dürfen. Es gibt in Dubai mehrere Terminals und demnach auch mehrere First Class Lounges, die sich alle aber nur marginal unterscheiden.

Highlights und Ausstattung im Überblick

  • 24 Stunden à la carte speisen
  • Kostenlose Spa Behandlung (15 Minuten)
  • Direktes Boarding aus der Lounge
  • Moët & Chandon Tasting Bar mit 4 Cuvees inkl. begleitende Canapées
  • Eigener Weinladen Le Clos mit individueller Beratung
  • Ruhezonen, kostenlose Duschen
  • Kostenloses Glasfaser-WLAN

Lage und Öffnungszeiten der Emirates First Class Lounge am Flughafen Dubai

Das Terminal 3 in Dubai ist mit 1,7 Mio. Quadratmeter das größte Flughafengebäude der Welt. Von hier aus starten fast alle internationalen Flüge, so auch unser Flug nach Frankfurt. Die Beschilderung ist sehr gut. In der 4. Etage befindet sich die First Class Lounge. Sie erstreckt sich auf über 9.000 Quadratmeter und ist damit ebenfalls die größte First Class Lounge der Welt. Ihr könnt Sie also gar nicht verpassen oder übersehen.

Die Lounge ist selbstverständlich 24 Stunden, an allen 7 Tagen der Woche geöffnet.

Wer mit einem Economy Ticket in die Lounge möchte, muss 300 USD + Steuern bezahlen. (250 USD wenn man Skywards Mitglied ist.)

Wer aus der Business Class upgraden möchte, muss  175 USD + Steuern bezahlen. (150 USD wenn man Skywards Mitglied ist.) 

Der Besuch

Mein erstes Mal First Class und daher auch das erste Mal First Class Lounge. Mein Flieger ging um 15 Uhr und ich war um 13 Uhr am Flughafen. Für einen Samstag war es erstaunlich leer. Die Größe der Lounge ist beeindruckend und auch ein wenig überfordernd.

Ich habe mich daher nach einem kurzen Besuch im Le Clos Wein- und Spirituosenladen (für die Weine dort bin ich einfach noch zu arm 😉 ) direkt eine Kleinigkeit essen zu gehen. Aber nicht im Self-Service am Buffet, sondern im à la carte Restaurant.

Danach habe ich noch einen Champagner im Wartebereich an den Gates getrunken und bin direkt aus der Lounge in den Flieger geboardet. Super bequem und ein tolles Erlebnis.

  • Der Eingang der Emirates First Class Lounge Dubai

    Eingang
  • Flur
  • Sitzecke in der Emirates First Class Lounge Dubai

    Sitzecke mit Anzeigetafel
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Zeitschriften

    Zeitschriften
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Ruheräume

    Ruheräume
  • Business Center in der Emirates First Class Lounge Dubai

    Business Center
  • Ladestation in der Emirates First Class Lounge Dubai

    Ladestation
  • Duty Free unter der Emirates First Class Lounge Dubai

    Blick auf die Duty Free Etage
  • Gate in der Emirates First Class Lounge Dubai

    Der Sitz am Gate
  • Bar am Gate in der Emirates First Class Lounge Dubai

    Sitz am Gate mit Bar

Essen und Getränke

Das Restaurant war wie die ganze Lounge so gut wie komplett leer. Ich war einer von 2 Gästen. Dementsprechend schnell war der Service. Ich wurde direkt gefragt, ob ich etwas trinken möchte. „Ein Glas Rosé Champagner bitte!“ – es hat keine Minute gedauert, da hatte ich den ersten Schluck an den Lippen. Dazu gab es eine eiskalte Flasche Evian Wasser. Mein Lieblingswasser. Das fing schon gut an. Die Karte konnte ich scannen per QR Code. Für Boomer gibt es noch gedruckte Karten. Aber nur auf Nachfrage. Eigentlich ein trauriges Überbleibsel der hygienischen Corona-Zeit. Nunja. Nachhaltigkeit und so.

Nach einer kurzen Zeit – in der ich Zeit hatte mir etwas zu essen auszusuchen – kam der Kellner dann mit frischem, warmem Brot. Dazu gab es zweierlei französische Edel-Butter. Gesalzen und natur.

Für mich persönlich sind es die Kleinigkeiten, die eine Erfahrung zu etwas Besonderem werden lassen. Der Kellner war so schnell, ohne gestresst oder hektisch zu sein, so höflich und freundlich… das war wirklich klasse.

Und dann die Speisen. Ich hatte mich für die vergleichsweise einfache Sushi Platte entschieden. Man hätte die tollsten Speisen der Welt bekommen können. Ein Wagyu Rinderfilet, einen Wagyu-Burger, Lamm, Köfte,… – ich hänge euch hier mal die Karte an – aber ich habe mich für einen leichten Snack entschieden, da ich noch Lust auf den ersten Caviar Service meines Lebens im Flieger haben wollte.

  • emirates-first-class-menu-getaenke
  • emirates-first-class-menu-heisse-getraenke
  • emirates-first-class-menu-cocktails
  • emirates-first-class-menu-fruehstueck
  • emirates-first-class-menu-fruehstueck-2
  • emirates-first-class-menu-fruehstueck-3
  • emirates-first-class-menu-lunch-dinner
  • emirates-first-class-menu-lunch-dinner-2
  • emirates-first-class-menu-lunch-dinner-3
  • emirates-first-class-menu-lunch-dinner-4
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Essen

    Sushi und frisches Brot
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Kuchen

    Dessert vom Buffet
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Dessert

    Süßes zum Kaffee
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Wein & Champagner

    Spitzenweine zur Selbstbedienung
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Bar

    Bar an den Gates
  • Emirates First Class Lounge in Dubai - Service

    Bester Service im Restaurant

Nach dem Essen bin ich Richtung Gates gelaufen und habe mich dort noch einmal in einen Sessel gesetzt. Von dort hat man über eine Brüstung den Blick auf die Abflughalle zwei Etagen weiter unten. Auch hier gab es zuvorkommenden Service am Platz. Oder auch eine Selbstbedienung. Ich habe mich für ein letztes Glas Champagner am Boden entschieden, bevor es Richtung Dom Perignon ging. 😉

Fazit zur Emirates First Class Lounge in Dubai

Die Lounge ist die beste Lounge in der ich bislang war. Weltklasse Service gepaart mit erlesenen Speisen und Getränken. Schade, dass ich das nicht teilen konnte, da ich ganz alleine da war. Ich komme wieder. Und dann in Gesellschaft!

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Qatar Airways Business Class in der Boeing 787-9

Auf der Strecke Doha (DOH) nach Frankfurt (FRA)

Die Business Class von Qatar Airways in der Boeing 787-9 war auf der Meilenjunkies Reise nach Dubai die vierte Sitzkonfiguration beim vierten Flug und kam auf dem Einzelsitz am Fenster der Qsuite ziemlich nah. Eine Übersicht der verschiedenen Konfigurationen erhaltet ihr bei aeroLOPA. Achtet bei eurer Buchung auf das Flugzeug, denn davon hängt es ab, wie ihr am Ende sitzen werdet. Dann gehört natürlich auch etwas Glück dazu, dass Qatar Airways das Flugzeug nicht austauscht. Das ist uns beim Flug von Doha nach Dubai passiert und auf einmal saßen wir nicht mehr in der Qsuite. 

Ich flog auf der Reise mit den folgenden Flugzeugen:

  • Boeing 777-300ER (Sitz: Qsuite)
  • Airbus A330-300 (Sitz: Diamond)
  • Airbus A350-900 (Sitz: Super Diamond)
  • Boeing 787-9 (Sitz: Adient Ascent)

Vom Sitz Super Diamond in der Business Class von Qatar Airways haben wir schon eine Review aus der Boeing 787-8 auf unserer Webseite. Auch von der Qsuite haben wir schon eine Review aus dem Airbus A350-1000.

Buchung

Den Flug von Dubai nach Frankfurt über Doha buchte ich drei Monate vor Abflug über den Privilege Club und zahlte 54.000 Avios und 200 € Steuern und Gebühren.

Insgesamt transferierte ich für den Flug 67.500 MR von Amex zu Qatar Airways.

Check-In

Ich war nur mit Handgepäck unterwegs und nutzte den Check-In am Handy. So konnte ich am Flughafen direkt zur Sicherheitskontrolle gehen.

Lounges

Aus Dubai in der Regional First Class kommend hatte ich Zutritt zur Al Safwa First Lounge in Doha, obwohl der Flug nach Frankfurt in der Business Class war. Da dies eine der besten Lounges ist, in der ich je war, testete ich keine der vielen Business Class Lounges in Doha.

Sitzplätze in der Business Class in der Boeing 787-9 von Qatar Airways

Es gibt 30 Plätze in der Business Class der Boeing 787-9 von Qatar Airways, die in einer 1-2-1 Anordnung sind. Der Sitz ist der Adient Ascent und man kann wie in der Qsuite eine Tür schließen.

Der Unterschied zur Qsuite ist unter anderem, dass die Sitze alle schräg angeordnet sind und man auf jedem Sitz vorwärts fliegt.

Qatar Airways Seatmap Business Class 787-9

© aero LOPA

Der Sitz

Da ich alleine flog, saß ich am Fenster auf dem Sitz 4A. Hier hatte ich viel Platz und konnte für Privatsphäre die Tür zum Gang schließen.

Der Sitz hatte verschiedene Einstellmöglichkeiten, es gab eine Steckdose mit separatem USB-Stecker und die Fernbedienung für das Entertainment System konnte man aus der Halterung nehmen. Mit der Fernbedienung kann man den Flug auf der Karte verfolgen, während man einen Film schaut. Der Kopfhörer ist von Bose und hat Noise-Cancelling. Es lohnt sich also, ihn aufzusetzen, auch wenn man gar keinen Film schaut.

  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Sitz

    Sitz 4A
  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Beinfreiheit

    Beinfreiheit
  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Einstellmöglichkeiten

    Einstellmöglichkeiten des Sitzes
  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Amenity Kit

    Amenity Kit von Diptyque
  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Kabine

    Blick in die Kabine
  • Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 Kabine

    Blick in die Kabine

Das Amenity Kit ist von Diptyque und es gibt jeweils eine Variante mit verschiedenen Inhalten für den Mann und für die Frau.

Obwohl es ein Tagflug war, bekam ich einen Schlafanzug.

Entertainment

Das Entertainment System von Qatar Airways heißt Oryx One und hat eine sehr große Auswahl an Filmen und Serien. Nicht alle sind auf deutsch verfügbar, aber viele. Musik gibt es natürlich auch.

Ich persönlich bevorzuge den Flugstatus.

Speisen und Getränke in der Business Class in der Boeing 787-9 von Qatar Airways

Vor dem Takeoff gab es Champagner und den Signature Drink mit Minze. Nach dem Start wurde wieder Champagner mit Nüssen serviert.

Das Essen in der Business Class überzeugt mich bei jedem Flug mit Qatar Airways. Bei diesem Flug wählte ich als Vorspeise Thunfisch Tataki mit Waldorf Salat. Zur Hauptspeise gab es Hummer Murabyan und zur Nachspeise ein Galette mit Schokolade und Früchten.

  • Vorspeise

    Vorspeise: Thunfisch
  • Hauptgericht

    Hauptgericht: Hummer
  • Nachtisch

    Nachtisch: Galette
  • Speisekarte

    Speisekarte

Dazu trank ich die meiste Zeit den Rosé Champagner (Laurent Perrier Grande Cuvée Alexandra Rosé von 2007), bis es keinen mehr gab. Danach wechselte ich zum normalen Champagner und zum Nachtisch wählte ich den Portwein.

Die Getränkekarte habe ich jetzt nicht extra fotografiert. Es gibt natürlich auch eine Auswahl an Cocktails und Mocktails, Säften, Softdrinks, Kaffee und Tee usw.

Service

Mit dem Service bei Qatar Airways bin ich sehr zufrieden. Vor allem gefällt mir, dass man beim Essen nicht an Servicezeiten gebunden ist, sondern frei wählen kann, wann man essen möchte. Ich hatte vor dem Takeoff schon zwei Lounges besucht und ein Frühstück an Bord des ersten Fliegers erhalten. Das Essen bestellte ich mir daher so spät wie möglich vor der Landung.

Bis dahin wurde oft gecheckt, ob ich noch etwas zu Trinken brauche und zur Not gibt es ja immer noch den Knopf, mit dem man den Flugbegleiter oder die Flugbegleiterin rufen kann.

Abgerundet wurde der Service dadurch, dass ich auch einen Pyjama für meine Frau bekam (bei unserem Nachtflug in der First Class bekamen wir nämlich keinen) und auch noch ein extra Amenity Kit.

Wenn ihr mit eurem Service zufrieden seid, fragt nach einer Feedback Karte. In der Regel wird darauf Name und Flugnummer vermerkt und ihr könnt bei Qatar Airways online ein Formular ausfüllen. Das Feedback erreicht dann die Vorgesetzen.

Fazit zur Qatar Airways Business Class in der Boeing 787-9

Ich bin von meinen Flügen mit Qatar Airways in der Business Class echt begeistert und würde die Airline jederzeit wieder buchen. Die Verfügbarkeit von Prämienflügen im Privilege Club ist generell hoch, auch wenn man oft ein bisschen suchen muss, wenn man keinen Flexi Award (kostet die doppelte Anzahl an Meilen) buchen möchte.

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Emirates First Class im Airbus A380

Auf der Strecke Dubai (DXB) nach Frankfurt (FRA)

Auf unserem „Betriebsausflug“ sind Malte und ich im März 2024 gemeinsam nach Dubai geflogen. Beim Rückflug teilten wir uns auf. Malte flog erneut Qatar Airways und ich durfte die Emirates First Class im Airbus A380 testen. Ein wirklich grandioses Erlebnis, das ich so schnell wie möglich wieder erleben möchte. Vielleicht ja schon im Juli auf meiner Hochzeitsreise, die meine Freundin – dann Frau – und mich wieder auf die Malediven führt. Aber nun erstmal zu diesem wundervollen Erlebnis im März.

Ihr könnt bei Emirates seit dem 12.05.2025 nur noch Flüge in der First Class mit Meilen buchen, wenn ihr mindestens den Silber Status bei Skywards habt.

Buchung

Gebucht hatte ich ursprünglich die Business Class für 87.000 Skywards Meilen und 1.610 AED (ca. 408 €) Zuzahlung. Dafür setzte ich 108.750 MR ein, die sofort nach dem Transfer als Meilen verfügbar waren.

Zum Upgrade in die First Class entschied ich mich spontan. Ich stand auch erstmal ein paar Tage auf der Warteliste, ehe das Upgrade bestätigt wurde. Es kostete 39.000 Skywards Meilen, wofür ich nochmal 48.750 MR transferierte.

Check-In

Ich konnte super bequem über die App einchecken, da ich nur mit Handgepäck unterwegs war und so kein Gepäck abgeben musste. Ich glaube das war auch mein erster Flug, bei dem ich die Bordkarte komplett digital hatte und als Backup kein Papier-Ticket mehr hatte. Gibt Sinn, weil ich sonst nie nur mit Handgepäck verreise. Vor allem nicht, wenn man ohnehin 50kg Freigepäck hat. 😉 

Viel Zeit habe ich mir durch den Verzicht auf mein Aufgabe-Gepäck allerdings nicht gespart, da es in Dubai leider keine Fast-Lane gibt, wo man bei der Passkontrolle zum Land verlassen eine kleine Abkürzung nehmen könnte (zumindest haben wir beide keine gesehen). Daher hieß es für alle Reisenden erst einmal: anstellen! Das Ganze dauerte nicht länger als 15 Minuten, daher konnte ich dann schnell weiter zu den Zügen in Richtung Lounge. Mein erstes Mal First Class und auch mein erstes Mal First Class Lounge.

Lounges & Boarding

Durch mein Upgrade in die First Class durfte ich am Flughafen Dubai in die First Class Lounge. Davon gibt es allerdings mehrere, wie ich nach einem schönen Mittagessen feststellen musste. Ich hatte nämlich extra ein wenig Zeit für die Moët & Chandon Bar eingeplant, von der ich schon viel gehört hatte. Auf freundliche Nachfrage meinerseits nach dem Weg sagte mir der Restaurant-Leiter dass ich dafür in der falschen Lounge sei und dass ich aber „nur“ 20 Minuten brauchen würde bis zur richtigen Lounge. Da ich das Terminal hätte verlassen und extra einen Zug nehmen müssen, entschied ich mich dagegen. Ich hätte ohnehin nicht viel trinken können, da ich aus Frankfurt noch nach Bielefeld mit dem Auto fahren wollte.

Ich konnte direkt aus der Lounge in den Flieger boarden. Hierfür erhielt ich einen kleinen Sticker beim Check-In in die Lounge. Davon hatte ich schon auf meinem Flug auf die Malediven 2023 Gebrauch gemacht, allerdings aus der Business Class Lounge und in die Boeing 777, so dass wir den Arm für das Upper Deck seinerzeit nicht nutzen konnten.

Heute war es also soweit. Aus der Lounge direkt ins Upper Deck vom A380. Ein tolles Gefühl.

Sitzplätze in der First Class im A380 von Emirates

Im A380 von Emirates gibt es in der First Class eine 1-2-1 Anordnung der so genannten Suiten. Bei den Suiten in der Mitte kann man eine Trennwand herunterfahren, so dass ich als Paar eher diese Plätze bevorzugen würde.

Emirates First Class - Sitzplan

© aeroLOPA

Ich hatte mir für meinen Flug den Platz 1A reserviert, weil ich die Nähe zu den Waschräumen gut fand und ich bei Seatguru nichts Negatives über die erste Reihe gelesen hatte. Und ich muss sagen: Ich fand es auf dem gesamten Flug niemals unangenehm. Denn die Küche ist hinten. Und bei maximal 14 Gästen in der First Class hätte mein Bad ohnehin nur für 7 Leute herhalten müssen.

Die First Class war am Tag meines Flugs allerdings lange nicht voll, so dass ich während des gesamten Fluges vielleicht 2-3 Leute gesehen habe. Und in der First Class kann man sich anscheinend benehmen. Zumindest die Leute, die an mir vorbei gegangen sind.

Der Sitz

Der Sitz war wirklich extrem bequem. Durch die Qsuite von Qatar ist man ja schon wirklich versaut. Das ist aus meiner Sicht (zumindest von dem, was ich bislang geflogen bin) die BESTE Business Class auf dem Markt. Und dort hat man ja auch schon eine Suite zum Verschließen mit einem wirklich guten Sitz.

Aber der Sitz hier in der Emirates First Class war noch eine Spur breiter und weicher. Vor allem spielt er seine Vorzüge im ganz flachen Zustand aus. Mit einer kompletten Neigung von 180 Grad ist er wirklich wie ein Bett. Keine störenden Anschnaller oder Metallverstrebungen stören einen hier beim Liegen. Eine Art Topper lag bereits beim Boarding an meinem Platz, so dass ich mir mein Bett selbständig machen konnte und niemanden darum bitten musste.

  • Emirates First Class - Sitzplatz

    Maximale Beinfreiheit
  • Emirates First Class - Sitzverstellung

    Einstellmöglichkeiten für den Sitz

Ablagemöglichkeiten gab es massig. Eine Art Fake-Schrank hinter dem Monitor (zu erreichen über den Gang) beinhaltet sogar eine Garderobe. Fake, weil man den Inhalt auch unter dem Display hindurch erreichen kann und der „Schrank“ somit mehr nur eine Blende ist.

  • Emirates First Class - Amenity Kit von Bulgari

    Amenity Kit in der Business Class
  • Inhalt des Amenity Kits Foto © Emirates.com

Das Amenity Kit ist von der Luxus-Marke Bulgari (BVLGARI) und beinhaltet wirklich alles, was man auf dem Flug benötigen könnte. Ein wenig unnötig, wenn man sich die Amenities auf der Toilette ansieht. Dort gibt es zum Beispiel auch einen Rasierer oder Zahnpaste und Bürsten. Aber das Parfum ist natürlich eine Wucht. Mit 30 ml auch keine winzige Größe. Das ist schon eine schöne Erinnerung an den Flug für zu Hause. Bei mir freut sich mein Vater über den Inhalt und die Tasche. Die Diptique Amenities vom Qatar Hinflug fanden Anklang bei meiner Mutter. Soll ja alles fair bleiben 😉

  • Emirates First Class - Barfach

    Das bekannte Barfach
  • Emirates First Class - Pyjama in Tragetasche

    Eine Tragetasche zum Mitnehmen

Beim Barfach hat Emirates dazu gelernt. In vielen Kritiken heißt es, dass es absolut unnötig sei, ungekühlte Getränke bereitzustellen. Auf den Fotos alter Rezensionen sieht man allerdings auch noch Cola- und andere Softdrink-Dosen darin. Auf meinem Flug hatte Emirates die Kritik von Früher anscheinend verstanden und nutzte die Ablagefläche im Barfach ausschließlich für Wasser – was ich persönlich gern auch in Raumtemperatur trinke, zumindest das stille – und für Snacks sowie ein extrem sauberes Glas. Eine schöne Anordnung. Ich mag es zu wissen, dass ich immer genug Wasser habe. Beide Evian Flaschen mussten auch dran glauben, so dass mir mein Steward sogar im letzten Drittel des Fluges noch zwei neue brachte. Der Typ war ohnehin der Wahnsinn, aber dazu gleich mehr im Bereich Essen und Trinken.

Ein wenig nach dem Boarding aber vor Abflug brachte mir eben dieser Steward eine Tragetasche mit meinem Pyjama und Slippern. Die besten Slipper in einer Airline bislang. Sie sind hinten verschlossen, so dass man nicht mehr raus rutschen kann. Genial! Den Pyjama habe ich sogar mit nach Hause genommen und trage ihn dort gerne. Er passt super und ist sehr bequem. Außerdem kann Malte den Lipper-des-Jahres-Award nicht jedes Jahr für sich gewinnen. (Achtung Insider: Menschen aus dem Lipperland wird nachgesagt, dass sie besonders geizig seien.) 😀

Die Dusche

Als absolute Besonderheit muss man an dieser Stelle die Dusche im Bad erwähnen. Wo sonst kann man über den Wolken schon duschen gehen? Ich fand es eine super Sache, die ich unbedingt erleben musste. Einfach als eine Art weitere Position von der Bucket-List streichen. Und was soll ich sagen? Natürlich kam nachdem mir alles gezeigt wurde und erklärt wurde, dass ich maximal 5 Minuten zur Verfügung hatte, direkt das Anschnall-Zeichen. Ich dachte mir nur: Naja, wird so schlimm schon nicht werden. Aber wenn das Wasser dann in 10.000 Metern höhe auf einmal von unten nach oben kommt, weiß man, dass ordentlich Luftlöcher am Start sind. Das war wirklich turbulent. Irgendwann beruhigte sich dann alles wieder und ich konnte mich ohne blaue Flecken wieder einkleiden 🙂

Entertainment

Zum Entertainment kann man nicht viel sagen. Außer dass es das BESTE Entertainment System aller Airlines ist. Dazu habe ich auch schon ausführlich etwas geschrieben in anderen Rezensionen.

In diesem speziellen Fall – der First Class – kam jetzt auch noch ein extrem großer Bildschirm hinzu, der alles noch einmal besser gemacht hat als in der ohnehin schon genialen Business Class.

Es gibt im A380 drei Kamera-Einstellungen. Eine auf dem Leitwerk, wo man den ganzen Flieger von oben hinten beobachten kann. Eine Kamera ganz vorne, wo man quasi den Blick aus dem Cockpit simuliert bekommt und eine Kamera am Flugzeugrumpf, durch die man nach unten Richtung Boden schauen kann. Ist für den Start und die Landing irgendwie ganz nett. Das gibt es in der Business Class natürlich auch. Auf kleineren Monitoren.

Speisen und Getränke in der Emirates First Class im Airbus A380

Direkt nach dem Boarding gab es ein Glas Dom Perignon Champagner, den es derzeit wohl nur noch exklusiv bei Emirates gibt. Da konnte ich gut mit Leben, da dies einer meiner absoluten Lieblings-Champagner ist. Privat gönne ich ihn mir nur extrem selten, da er in den letzten Jahren noch einmal deutlich teuer geworden ist. Günstig war er natürlich nie. Aber ich habe noch Zeiten erlebt, da hat er 119 € im Supermarkt gekostet. Unter 210 € ist er heutzutage allerdings nirgends mehr zu bekommen.

  • Dom Perignon beim Boarding
  • Warme Nüsse mit Oliven

Nachdem der Champagner eingegossen war fragte mich mein Flugbegleiter „Nicolas“ ob ich gerne einen Pyjama hätte, auch wenn es ein Tagflug sei. Ich nahm das Angebot dankend an.

Er brachte den Pyjama zusammen mit der Speise und Getränkekarte aus der ich mir gerne schon einmal eine Vorspeise und einen Hauptgang aussuchen könne. Ich entschied mich zunächst erst einmal für den Kaviar, da das irgendwie typisch für die Fist Class ist. Und wie es der Zufall so will mag ich (guten) Kaviar sogar sehr gerne. Das passte also.

Bei den Hauptgerichten war ich mir nicht sicher und schwankte zwischen zwei Gerichten. Nicolas meinte, es sei absolut kein Problem. Er könne von jedem eine halbe Portion zusammen bringen. Dann hätte ich das beste aus beiden Welten. Ein toller Typ! 🙂 Ich nahm dankend an.

Direkt nach dem Start gab es das nächste Glas Champagner und dazu heiße Nüsse. Ich wurde gefragt, ob ich zu den Nüssen gerne dunkle oder helle Oliven hätte. Danke, gerne.

Als der Kaviar kam, war ich ehrlich gesagt ein wenig erschrocken. Ich fand die Portionsgröße extrem. Viel mehr als ich von einer Vorspeise erwarten würde. Und vor allem auch von einem Lebensmittel, das ca. 150 € pro Portion kostet. Nicolas sah meinen erstaunten Blick und meinte nur „I made you a double portion“ und zwinkerte. Wahnsinn!

  • Schön eingedeckter Tisch
  • Emirates First Class - Brotkorb

    Warmes Brot
  • Emirates First Class - Amuse Geul

    Amuse Geul
  • Emirates First Class - Caviar Service

    Ein Berg Kaviar
  • Emirates First Class - Obst

    Frische Früchte

Als ich am Ende meiner Vorspeise angekommen war, fragte mich Nicolas, ob er nun die Hauptgänge bringen solle. Ich schwärmte ihm vor, wie toll ich die Vorspeise schon fand und eigentlich auf nichts anderes mehr Lust hätte. Daraufhin meinte er: „Alles klar. Dann gibt’s halt die nächste Portion Kaviar.“ Okay, dachte ich mir… meint er das ernst? Und ja, meinte er. Er brachte einen neuen Teller, wieder mit einer absolut obszönen Menge Kaviar. Aber hey, YOLO!! Ich war dermaßen gesättigt, dass ich keinen Platz mehr für eine Hauptspeise, ein Dessert oder gar die tolle Käseplatte hatte, von der man mir im Vorfeld vorgeschwärmt hatte. Egal. Der Kaviar war himmlisch.

Emirates First Class - Süßigkeiten

Snackkorb

Der Snackkorb dürfte der Traum eines jeden Hobby-Alkoholikers sein. Nachdem man sich richtig zugehackt hat, versorgen einen Tabletten mit Elektrolyten und Vitaminen und das Smint beseitigt die Reste der unangenehme Fahne, für den Fall, dass man am Flughafen abgeholt wird. Genial. Trotz des heimatlich religiös aufoktroyieren Alkoholverbotes doch eine richtige Spritter-Airline. Lieben wir.

  • Champagner
  • Weiß- und Rotweine
  • Desertweine
  • Hauptspeisen
  • Käse und Snacks
  • Mocktails
  • Cocktails

Service

Der Service auf diesem Flug, war mit Abstand das Beste, was ich jemals erlebt habe. Und das nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden. Mein Flugbegleiter Nicolas so ein netter Mensch. Engagiert, witzig, aufmunternd und dabei nie nervig.

Wir haben uns total nett unterhalten. Ich fliege so gut wie nie alleine. Daher war ich sogar ganz dankbar für ein paar nette Gespräche mit ihm.

Er hat mir die doppelte Menge Kaviar serviert, mich so lange duschen lassen wie ich gewollte hätte (die fünf Minuten haben mir völlig gereicht) und hat mir dann auch noch eine zweite Doppel-Portion Kaviar gebracht sowie die ganze Flasche Dom Perignon an meinen Platz gestellt.

Außerdem hat er ein Foto von mir gemacht, obwohl ich nicht darum gefragt hatte. Ich fand es eine schöne Erinnerung und auch irgendwie brauchbar für diesen Artikel.

Danke, danke danke.

Fazit zur Emirates First Class im Airbus A380

Jederzeit wieder! Vor allem da auf vielen Emirates-Awards-Flügen die Steuern und Gebühren für Business und First Class die gleichen sind. Denn so unterscheiden sich nur noch die Meilen-Beträge die man für den Flug einsetzen muss. In meinem Beispiel waren es 87.000 Skywards Meilen für Business und 102.000 Meilen für First Class. Das sind „nur“ 15.000 Meilen mehr. Für diesen Unterschied und bei gleichen Gebühren würde ich es immer wieder buchen.

Ich hatte allerdings den „Fehler“ gemacht, dass ich erst einen Business-Class Flug gebucht habe und dann mit 39.000 Skywards Meilen upgegradet hatte, weil ich vorher gar nicht auf die Idee gekommen bin, First zu fliegen. Also habe ich 14.000 Meilen mehr eingesetzt als nötig gewesen wäre. Ich kann gerade allerdings nicht mehr sagen, ob ein First Class Flug mit Meilen überhaupt verfügbar war. Es könnte gut sein, dass nur Business zu buchen war. Dann habe ich keinen Fehler gemacht sondern Glück gehabt, dass es mit dem Update geklappt hat.

Wie auch immer, jederzeit wieder!!!

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SWISS Senator Lounge im Terminal A am Flughafen Zürich (ZRH)

Nach einem hektischen Morgen und einem kurzen Zubringer-Flug aus Düsseldorf zum  Flughafen Zürich war unser Eintreffen in der SWISS Lounge genau die Art von Ruhepause, die wir benötigten, bevor wir unseren Flug nach Sansibar antraten. Die Lounge, geschickt platziert im Bereich E, ist nicht nur ein Symbol für die Schweizer Gastfreundschaft, sondern auch ein ruhiger Rückzugsort für Reisende, die zwischen ihren Flügen eine Pause einlegen möchten.

Lage und Öffnungszeiten der SWISS Senator Lounge in Zürich

Die Lounge befindet sich in Terminal E. Sie ist 1.200 qm groß und hat 200 Sitzplätze.

Die SWISS Business Lounge ist täglich von 06:00 – 22:00 Uhr geöffnet.

Der Besuch

Beim Betreten der Lounge wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter begrüßt, der unsere Bordkarten überprüfte und uns kurz die verschiedenen Bereiche und Dienstleistungen erklärte, die uns zur Verfügung standen. Die Inneneinrichtung strahlt eine warme und einladende Atmosphäre aus, mit einer Mischung aus modernen und traditionellen Schweizer Designelementen. Große Fenster bieten einen beeindruckenden Blick auf die Start- und Landebahnen, was für Luftfahrtenthusiasten sicherlich ein Highlight ist.

  • SWISS Business Lounge Zürich

    Sitzgelegenheiten zum Essen
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Lounge Bereich

    Lounge Bereich
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Weinbar

    Weinbar
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Entertainment

    Entertainment
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Liegesitze

    Liegesitz zum Entspannen
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Badezimmer

    Bad

Für Geschäftsreisende bietet die Lounge ruhige Arbeitsbereiche mit hochwertigen Büromöbeln und Zugang zu schnellem WLAN, was das Arbeiten vor dem Flug sehr angenehm macht. Zudem stehen mehrere private Duschkabinen zur Verfügung, die eine willkommene Erfrischung nach einem langen Tag oder vor einem Langstreckenflug bieten.

Was uns besonders gut gefallen hat, war die Ruhezone. In diesem abgedunkelten Bereich stehen bequeme Liegestühle bereit, die eine ruhige Auszeit und die Möglichkeit zum Entspannen oder sogar zum Schlafen bieten.

Essen und Getränke

Eines der Hauptmerkmale der Lounge ist das reichhaltige kulinarische Angebot. Das Buffet bietet eine Vielzahl von warmen und kalten Speisen, darunter sowohl internationale Gerichte als auch lokale Schweizer Spezialitäten wie Zürcher Geschnetzeltes und eine Auswahl an Schweizer Käsen. Die Qualität der Speisen war ausgezeichnet, frisch und ansprechend präsentiert. Auch die Auswahl an Getränken ließ keine Wünsche offen, von hochwertigen Schweizer Weinen bis hin zu verschiedenen Kaffeespezialitäten, die perfekt auf den Geschmack eines jeden Reisenden abgestimmt sind.

  • SWISS Senator Lounge Zürich - Getränke

    Getränke
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Getränke

    Bier zum Zapfen
  • SWISS Senator Lounge Zürich - Kaffeebar

    Kaffee

Fazit zur SWISS Senator Lounge am Flughafen Zürich

Insgesamt bot unser Aufenthalt in der SWISS Lounge am Flughafen Zürich eine exzellente Erfahrung. Die Kombination aus herausragendem Service, hochwertigen Annehmlichkeiten und einer warmen, einladenden Atmosphäre machte unseren Aufenthalt nicht nur angenehm, sondern auch zu einem Highlight unserer Reise. Es ist klar, dass die SWISS Lounge viel Wert auf Details legt, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse und der Komfort jedes Gastes im Vordergrund stehen. Ein Besuch hier ist zweifellos eine hervorragende Wahl für Reisende, die eine ruhige und luxuriöse Pause vor ihrem Flug suchen.

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Qatar Airways First Class in der Boeing 777-300ER

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Auf der Strecke Doha (DOH) nach Malé (MLE) und zurück

Meine Premiere in der Qatar Airways First Class und dann gleich auf zwei Flügen von Doha nach Malé und zurück, die wir getrennt als Prämienflüge gebucht hatten. Leider betrug die Flugdauer jeweils nur knapp vier Stunden. Der Hinflug war ein Nachtflug, der Rückflug ein Tagflug.

Alle Boeing 777-300ER mit First Class von Qatar Airways flogen früher für Cathay Pacific. Die Hardware wurde nicht verändert. Man sieht auch noch das Cathay Pacific Logo auf den Displays, wenn man die Sitzposition verändert.

Die „originale“ First Class von Qatar Airways ist nur im A380 im Einsatz, den wir noch nicht testen konnten. Zusätzlich gibt es noch die „regionale First Class“, für Flüge im Nahen Osten, welche eine Business Class ist, aber im Flughafen in Doha Zutritt zur Al Safwa First Class Lounge verschafft.

Buchung

Es war nicht Absicht, dass wir die First Class für die Strecke von Doha nach Malé und zurück buchten. Business hätte uns gereicht, aber es gab einfach in unserem Reisezeitraum bei beiden Strecken keine Verfügbarkeit in der Business Class, ohne doppelt Avios (Flexi Awards) für eine Teilstrecke zu zahlen. Die First Class kostete uns keinen Aufpreis an Avios, allerdings waren die Steuern und Gebühren um ca. 200 € höher. Das nahmen wir in Kauf.

Zwischen Deutschland und Katar setzt Qatar Airways keine Flugzeuge mit einer First Class ein. Nach Doha und zurück flogen wir in der Qsuite. Hier wirbt Qatar Airways mit dem Slogan „First in Business“. Es ist auch ein top Produkt!

Wir buchten Anfang November 2023 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Flüge, weil wir eigentlich den Rückflug über Miles & More buchen wollten. Der war dann aber nicht mehr verfügbar, weswegen wir den Urlaub um einen Tag verlängerten und wieder über den Privilege Club buchten. 

Hin und zurück zahlten wir für zwei Personen insgesamt 260.000 Avios und 1.215,52 € Steuern und Gebühren. Der Transfer von MR Punkten zum Privilege Club (Verhältnis 5:4) dauerte einmal 18 Stunden und einmal 11 Stunden. Zum Zeitpunkt der Buchung gab es im Privilege Club noch keine unterschiedlichen Preise für Haupt- und Nebenreisezeit. Glück gehabt!

Inkludiert waren 50 kg Gepäck und zwei Handgepäckstücke pro Person. Das bringt nur nichts, wenn man im Wasserflugzeug auf 5 kg Handgepäck und 20 kg Gepäck ohne Zuzahlung limitiert ist.

Check-In

Am Tag vor dem Abflug wählte ich in der Qatar Airways App den Check-In aus und erhielt am Ende keine Bordkarten, sondern einen „Confirmation Pass“. Wir mussten in Frankfurt nochmal zum Schalter am Flughafen, aber da hätten wir aufgrund des Gepäcks eh hin gemusst.

Beim Rückflug bekam ich direkt meine Bordkarten online. In Malé gibt es einen eigenen Schalter für die First Class, an dem man das Gepäck abgeben kann.

Lounges

Da wir in der First Class flogen, hatten wir in Doha Zugang zur Al Safwa First Lounge und auf den Malediven zur Leeli Lounge, in der Dominic auch schon war. In Malé gibt es nur eine Lounge für alle Passagiere.

Auch auf dem Rückflug durften wir nach der Ankunft in Doha in die Al Safwa First Lounge, was sehr angenehm war. Unser Aufenthalt in Doha betrug 20 Stunden und wir verließen den Flughafen. Vor dem Abflug am nächsten Morgen konnten wir wieder in die First Lounge, obwohl wir in der Business Class weiter flogen.

Das Flugzeug

Boeing 777-300ER von Qatar Airways mit First Class

Das Flugzeug in Malé

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei der Boeing 777-300ER mit First Class von Qatar Airways um Maschinen, die zuvor für Cathay Pacific flogen. 

Wir flogen beide Strecken mit der Maschine A7-BOD, die zum Zeitpunkt des Fluges 14 Jahre alt war.

Laut dem Purser auf dem Hinflug sollen die Flugzeuge in wenigen Monaten durch neue Maschinen ersetzt werden. Aus diesem Grund werden kleinere optische Mängel am Interieur wohl auch nicht mehr behoben, was mich dennoch ein bisschen verwundert hat.

Der Sitz hat aber zu 100% funktioniert!

Sitzplätze in der Qatar Airways First Class in der Boeing 777-300ER

Es gibt sechs Plätze in der First Class, welche in einer 1-1-1 Konfiguration sind. Reihe A ist von den Reihen D und K abgeschirmt. Wir saßen auf dem Hinflug auf 1D und 1K und auf dem Rückflug waren nur noch die Plätze 1K und 2D frei auswählbar. Letztendlich wurden wir auf 2D und 2K umgesetzt.

Zusätzlich gibt es 53 Plätze in der Business Class, sowie 235 Plätze in der Economy Class.

Qatar Airways First Class Layout Boeing 777-300ER

© aero LOPA

Der Sitz in der Qatar Airways First Class in der Boeing 777-300ER

Ich bin ja schon mit den Sitzen in der Business Class sehr zufrieden, aber der hier toppte nochmal alles. Man hat sehr viel Platz und dank des Ottomanen, konnten wir beim Essen uns gegenüber sitzen.

Es ist so geräumig, dass ich gar nicht in der normalen Sitzposition mit meinen Beinen den Ottomanen erreiche. 

Auf dem Hinweg (Nachtflug) bekamen wir eine zusätzliche Matratze, als wir schlafen wollten. Auf dem Rückflug (Tagflug) wurde uns keine Matratze angeboten, aber wir haben auch nicht danach gefragt.

  • Blick vom Sitz aus in der Qatar Airways First Class

    Blick vom Sitz 2K aus
  • Sehr breiter Sitzplatz in der Qatar Airways First Class

    Sehr breiter Sitzplatz
  • Sitz 2D mit Ottomane in der Qatar Airways First Class

    Sitz 2D mit Ottomane
  • Fernbedienung und Einstellmöglichkeiten für den Sitz

    Fernbedienung und Einstellmöglichkeiten für den Sitz
  • Sitz 2D in der Qatar Airways First Class von vorne

    Sitz 2D von vorne
  • Stauraum am Sitz in der Qatar Airways First Class

    Stauraum

Es gibt sehr viel Platz zum Ablegen von Gegenständen. Eine Steckdose, wie auch ein USB-Port sind vorhanden. Zum Aufladen meines Handys habe ich die Steckdose genutzt. Mit der Fernbedienung lässt sich das Entertainment-System bedienen. Während man einen Film guckt, kann man auf dem Display der Fernbedienung den Flug weiter verfolgen. Den Monitor kann man übrigens verschieben.

Stauraum gibt es in einem Schrank. Hier kann man auch eine Jacke oder ein Jackett aufhängen. Den Kleiderbügel kann man ja auf dem Foto sehen.

Entertainment

Aufgrund der kurzen Flugdauer habe ich nur den Flugstatus auf dem Monitor angeschaut, da ich in der Zwischenzeit mit Essen oder Schlafen beschäftigt war. Es sah aber genau so aus, wie das Entertainment System in der Qsuite: Oryx One.

Der Kopfhörer war identisch und sah nach einem Modell von Bose aus, allerdings im Qatar Airways Branding.

  • Kopfhörer in der First Class von Qatar Airways

    Kopfhörer
  • Kopfhörer von Bose

    Kopfhörer von Bose

Speisen und Getränke in der Qatar Airways First Class in der Boeing 777-300ER

Auf beiden Flügen bekamen wir nach dem Boarding erstmal den Signature Drink mit Minze und Zitrone, sowie Käse und Oliven. Im Anschluss einen arabischen Kaffee mit einer weichen Dattel.

In Doha konnten wir am Boden direkt einen Champagner bestellen. Auf den Malediven darf an Boden kein Alkohol vor Abflug serviert werden. Direkt nach dem Start kann man dann aber danach fragen. Zu dem Drink nach dem Start gibt es dann auch warme Nüsse.

Die Auswahl an Getränken kann sich wirklich sehen lassen. Beim Champagner konnten wir zwischen Armand de Brignac Brut Gold und Laurent Perrier Grande Cuvée Alexandra Rosé (2007) wählen.

  • Signature Drink in der Qatar Airways First Class

    Signature Drink
  •  Arabischer Kaffee mit Dattel in der Qatar Airways First Class

    Arabischer Kaffee mit Dattel
  • Champagner in der Qatar Airways First Class nach dem Start

    Champagner nach dem Start

Hinflug

Als Vorspeise wählten wir beide den Kaviar und als Hauptgericht das Beef Wellington. Auf Nachtisch verzichteten wir. Vor dem Hauptgericht erhält man noch einen kleinen Appetizer, sowie Brot, zu dem man sich ein Öl aussuchen kann.

  • Kaviar als Vorspeise in der Qatar Airways First Class

    Kaviar als Vorspeise
  • Beef Wellington als Hauptgericht in der Qatar Airways First Class

    Beef Wellington als Hauptgericht

Auf das Frühstück verzichteten wir ebenfalls. Uns genügte ein Kaffee und zusätzlich bekam ich noch einen frischen Smoothie.

Hier noch das Menü vom Hinflug:

  • Abendessen auf dem Hinflug

    Abendessen auf dem Hinflug
  • Frühstück auf dem Hinflug

    Frühstück auf dem Hinflug
  • nichtalkoholische Getränke

    nichtalkoholische Getränke

Die Auswahl an Champagner und Wein kann sich sehen lassen.

  • Champagner

    Champagner
  • Rosé Champagner

    Rosé Champagner
  • Chardonnay

    Chardonnay
  • Sauvignon Blanc

    Sauvignon Blanc
  • Rosé

    Rosé
  • Bordeaux

    Bordeaux
  • Shiraz

    Shiraz
  • Tempranillo

    Tempranillo
  • Sauternes

    Sauternes
  • Port

    Port

Rückflug

Auf dem Rückflug wählten wir wieder Kaviar und als Hauptgericht nahm ich Hühnchen und meine Frau ein Rinderfilet. Eigentlich wollte sie den Lachs, aber der war nicht verfügbar. Als Nachspeise gönnte ich mir die Schokolade mit einem Portwein (Graham’s 40 Year Old Tawny Port).

  • Appetizer in der Qatar Airways First Class

    Appetizer
  • Brot mit Öl in der Qatar Airways First Class

    Brot mit Öl
  • Chicken Biryani in der Qatar Airways First Class

    Chicken Biryani
  • Schokolade mit Portwein in der Qatar Airways First Class

    Schokolade mit Portwein

Hier noch das Menü vom Rückflug. Die Getränkekarte war identisch mit dem Hinflug.

  • Essen auf dem Rückflüg

    Essen auf dem Rückflüg
  • Nachtisch auf dem Rückflug

    Nachtisch auf dem Rückflug

Service in der Qatar Airways First Class

Der Service auf dem Hinflug war der beste, den ich je erlebt habe. Da habe ich auch nachträglich bei Qatar Airways über die Webseite ein Feedback eingereicht.

Hinflug

Als wir auf dem Hinflug die Treppe zum Flugzeug auf der Außenposition hinauf gingen, kam uns der Purser entgegen und begrüßte uns mit den Worten, dass wir heute seine einzigen Gäste in der First Class sein würden. Er stellte sich kurz vor, schüttelte uns die Hand und nahm unseren Handgepäckkoffer mit an Bord.

Normal kümmert sich in der First Class ein Flugbegleiter um drei Gäste. Heute hatten wir quasi zwei Flugbegleiter und den Purser für uns beide. Es wurde eine sehr persönliche Betreuung und wir erhielten einige Tipps für unsere Nacht in Doha auf der Rückreise. 

Los ging es mit der Vorstellung der beiden Champagner und einem arabischen Kaffee mit einer Dattel.

Zeitnah wurde das Essen serviert und wir bestellten das Frühstück ab, um länger schlafen zu können. Nach dem Aufstehen bekam ich dann direkt den Smoothie und Milchkaffee. Perfekt!

Nach dem Essen bekamen wir zum Schlafen eine extra Auflage auf den flachen Sitz, die vor der Landung wieder entfernt wurde. Der Purser und die beiden Flugbegleiterinnen bedankten sich nochmal bei uns und wünschten uns einen wunderschönen Urlaub.

Rückflug

Auf dem Rückflug waren wir insgesamt fünf Gäste in der First Class. Die Betreuung war sehr gut, aber konnte den Hinflug nicht toppen. Die Crew war etwas zurückhaltender, was aber auch nicht schlecht ist, wenn man seine Ruhe will. Wenn man etwas möchte, kann man ja auf den Knopf drücken.

Es ging wieder mit dem Signature Drink los, gefolgt von dem arabischen Kaffee. Nach dem Start gab es dann den ersten Champagner und kurz darauf das Mittagessen.

Etwa eine Stunde vor der Landung wurden wir geweckt und direkt gefragt, ob wir den Flug toll fanden. Ich finde, die Frage hätte man auch etwas später stellen können, aber gut. Auch wären noch 15 Minuten mehr Schlaf drin gewesen. Da wir um 6 Uhr morgens vom Hotel aus nach Malé flogen, waren wir noch etwas müde.

Fazit zur Qatar Airways First Class in der Boeing 777-300ER

Ich bin immer noch total begeistert von meinem ersten Flug in der First Class. Erst der Aufenthalt in der Al Safwa First Lounge in Doha, dann der eigene Bus zum Flugzeug und die herzliche Betreuung an Bord – es war einfach super!

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Al Safwa First Lounge in Doha

Die frisch renovierte Al Safwa First Lounge in Doha beherbergte uns während unserer Reise auf die Malediven mehrfach, da wir die Strecken Doha – Malé und zurück in der First Class als Prämienflug gebucht hatten. Unser Fazit in einem Wort vorab: WOW!

Lage und Öffnungszeiten der Al Safwa First Lounge in Doha

Die Al Safwa First Lounge befindet sich auf Level 3, direkt hinter der Passkontrolle und dem Security Check Bereich. Der Weg dorthin ist ausgeschildert.

Wir kamen an einem C-Gate an, fuhren mit der Bahn innerhalb des Flughafens eine Station und folgten dann der Beschilderung.

Zutritt haben Gäste mit einem First Class Ticket (auch regionale First Class) und Privilege Club Platinum Mitglieder, die Business Class fliegen. Man hat ebenfalls Zutritt, wenn man mit einem Qatar Airways Flug in der First Class ankommt und der Weiterflug in der Business Class ist. Nach Deutschland wird aktuell keine First Class angeboten.

Zur Al Safwa First Lounge gelangt man über eine Rolltreppe. Unten wird die Bordkarte kontrolliert und oben am Empfang ebenfalls.

Käuflich ist der Zutritt für 600 QAR (ca. 150 €). Allerdings muss man ein Qatar Airways Business Class Ticket haben, welches nicht aus einem Upgrade stammt.

Die Lounge ist 24/7 geöffnet.

Der Besuch

Insgesamt waren wir drei mal in der Lounge. Ich beschreibe hier den ersten Besuch.

Nach unserer Landung auf dem Hinweg um 18:30 Uhr machten wir uns direkt auf den Weg zur Lounge. Wir hatten 6 1/2 Stunden Zeit bis zu unserem Weiterflug. Davon verbrachten wir knapp vier Stunden in einem privaten Ruheraum, in dem wir schlafen konnten.

Die Lounge ist sehr weitläufig und an vielen Stellen werden Kunstgegenstände ausgestellt. Die Decken sind sehr hoch und es gibt zwei Wasserfälle. Also die Lounge ist definitiv etwas fürs Auge!

  • Einzelsitze in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Einzelsitze
  • Sitzecke in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Sitzecke
  • Wasserfall in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Wasserfall in der Lounge
  • Wasserfall in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Wasserfall in der Lounge
  • Kunst von Keith Haring in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Kunst von Keith Haring
  • Kunstgegenstände in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Kunstgegenstände
  • Al Safwa First Lounge Doha Herren WC

    Herren WC

Es gibt in der Lounge keine Ansagen über Lautsprecher. Ab und zu kommt ein Mitarbeiter und fragt nach der Flugnummer, um sicher zu gehen, dass niemand seinen Abflug verpasst. Es gibt an mehreren Stellen Monitore, auf denen die Gates angezeigt werden.

Wir wurden von einer Mitarbeiterin gefragt, ob dies unser erster Besuch sei. Sie erklärte uns dann, was wir wo finden und fragte über ein Walkie Talkie nach, ob ein Zimmer im Ruhebereich für ein Paar bereit wäre.

Als erstes gingen wir jedoch ins Restaurant.

Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

In der Al Safwa Lounge gibt es ein Restaurant mit 250 Plätzen und à la Carte Gerichten. Die Karte ist online verfügbar.

Frühstück gibt es von 5 – 10:30 Uhr, Lunch und Abendessen von 11:00  – 4:30 Uhr. Zwischen 15 und 17 Uhr gibt es auch den Nachmittagstee.

Es wurde direkt Brot mit Aufstrich bereitgestellt, sowie Wasser. Wir bestellten nochmal den Signature Drink mit Zitrone und Minze, welchen wir schon im Flugzeug hatten, sowie jeweils eine Vor- und Nachspeise. Den Köchen kann man durch ein Fenster beim Zubereiten der Speisen zusehen.

Update April 2024: von weiteren Besuchen in der Lounge sind neue Fotos von Hauptgerichten online.

  • Vorspeise im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Vorspeise
  • Lamm im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Lamm
  • Al Safwa First Lounge Doha Steak

    Steak
  • Al Safwa First Lounge Doha Jakobsmuscheln

    Jakobsmuscheln
  • Hummer im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Hummer
  • Cappuccino im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Cappuccino am Morgen
  • Shakshuka im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Shakshuka

Im Eingangsbereich des Restaurants ist auch eine Bar, allerdings hatten wir auf dem Hinflug zusammen eine Flasche Champagner getrunken und erstmal genug Alkohol konsumiert.

Vor dem Rückflug frühstückten wir im Restaurant eine Kleinigkeit.

  • Bar im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Bar im Restaurant
  • Tische im Restaurant in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Tische im Restaurant

QSpa in der Al Safwa First Lounge in Doha

In der Al Safwa First Lounge gibt es den Qspa. Die Preisliste ist online einsehbar. Die günstigste Massage kostet knapp 40 € und dauert 10 Minuten. Es gibt auch einen Whirlpool.

Wir haben den Qspa nicht genutzt, allerdings teilen sich die Ruheräume und der Qspa einen Empfang.

Private Room in der Al Safwa First Lounge in Doha

Es gibt zwölf Zimmer, in die man sich bis zu sechs Stunden lang zurückziehen kann, wenn man noch mindestens vier Stunden bis zum Weiterflug hat.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wir bekamen unser Zimmer ohne Wartezeit. Es verfügte über zwei Betten, sowie ein geräumiges Badezimmer mit Toilette und Dusche. Handtücher liegen bereit, sowie Pflegeprodukte. Hier verbrachten wir knapp vier Stunden und konnten ein wenig schlafen. Das war richtig angenehm.

  • Betten im Private Room in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Zwei Einzelbetten
  • Pflegeprodukte im Private Room in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Pflegeprodukte
  • Waschbecken im Private Room in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Waschbecken
  • Dusche im Private Room in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Dusche

Snack Bar in der Al Safwa First Lounge in Doha

Für den kleinen Hunger gibt es eine Snack Bar, wo man sich Salate und Sandwiches zusammenstellen kann. Sushi gibt es ebenfalls. 

Hier haben wir vor dem Boarding noch Sushi gegessen und auf dem Rückflug nach der Landung mittags ebenfalls.

  • Snack Bar in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Snack Bar
  • Sushi in der Al Safwa First Lounge in Doha

    Sushi

Wir finden: ein tolles Konzept! Man kann hier natürlich auch den großen Hunger stillen 😉

Boarding aus der Lounge

Wir konnten auf dem Hinflug direkt aus der Lounge boarden. Es wurde ein Bus für First Class Passagiere gerufen, der uns zu unserem Flugzeug auf einer Außenposition fuhr. Wir waren die einzigen Gäste im Bus, wie auch später an Bord. 

So sparten wir einige Minuten, die wir zum Gate C33 benötigt hätten.

First Class Bus am Flughafen Doha

First Class Bus am Flughafen Doha

Da wir auf dem Rückflug in der Qsuite flogen (nach Deutschland gibt es keine First Class), mussten wir zum Gate laufen. Boarding aus der Lounge gibt es nur, wenn der Flug in der First Class stattfindet.

Weitere Angebote in der Lounge

Es gibt noch einen Family Room, Gaming Room, Business Center, sowie einen Betraum. Hier waren wir überall während unseres Aufenthalts nicht.

Fazit der Al Safwa First Lounge in Doha

Die Al Safwa First Lounge hat uns völlig begeistert. Der Service und die Qualität der Speisen sind sehr hoch. Man muss dazu sagen, dass ich keinen Vergleich mit einer anderen First Class Lounge habe, aber ich habe jetzt keinen Punkt zum Meckern. Mir hat auch die Architektur der Lounge sehr gefallen.

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Edelweiss Business Class im Airbus A340

Auf der Strecke Zürich (ZRH) nach Sansibar (ZNZ) und zurück

Meine Partnerin und Ich haben uns unseren Urlaub bis kurz vor Weihnachten aufgehoben und planten eine Fernreise. Da wir beide noch nicht in Afrika gewesen sind haben wir uns schnell auf Sansibar fokussiert. Hier waren bereits Freunde von uns im Urlaub und haben nur Gutes erzählt. Dann kam bei uns die Frage auf: Wie buchen?

Wie gebucht?

Wir haben zunächst nach Economy-Tickets geschaut. Ohne Gepäck waren wir da bei 980 € für zwei Personen. Inkl. Gepäck wären wir bei 1.200 € gewesen. Das war schon recht happig.

Dann haben wir über Miles & More einmal nach Prämienflügen geschaut und gesehen, dass wir mit der Edelweiss für 95.000 Meilen p.P. mit nur 160 € Zuzahlung p.P. beide Richtungen in der Business Class fliegen können. Unser Flugplan sah also folgendermaßen aus:

DUS (Düsseldorf) – ZRH (Zurich)
ZRH (Zurich) – ZNZ (Sansibar)

ZNZ (Sansibar) – ZRH (Zurich)
ZRH (Zurich) – DUS (Düsseldorf)

Lounges

In Düsseldorf dürfen wir mit einem Business Class-Ticket natürlich in die Lufthansa Business Lounge, die eigentlich immer eine Reise wert ist. Auch wenn die Lounge nicht unbedingt die schönste der Welt ist, empfanden wir die Auswahl an Getränken und Speisen als wirklich gut. Der Bouvet Tresor als hochwertiger Cremant mit einem Preis von ca. 20 € / Flasche hat unsere Reise auf jeden Fall gut eingeleitet. Danach gab es noch eine Brezel und dann ging es auch schon ab in den Flieger.

Wir hätten in Düsseldorf auch noch in die Hugo Junkers Lounge gehen können, da wir mit unserer American Express Platinum auch den Priority Pass haben. Aber wir haben uns dieses Mal für die LH Business Lounge entschieden.

Sitzplätze in der Business Class im A340 von Edelweiss

Im A340-300 von Edelweiss Air gibt es in der Mitte der Maschine 27 Plätze in der Business Class. Vorne befindet sich eine Economy Abteilung und weiter hinten ebenfalls.

Die Plätze in der Business Class sind ein wenig ungewöhnlich angeordnet. Es gibt reihenweise abwechselnd eine 1-2-1 und 2-2-1 Konfiguration. Das bedeutet, dass auf der rechten Seite immer nur ein Sitz angeordnet ist. Mit einer eigenen Ablagefläche.

Auf der linken Flugzeugseite muss man sich in den 2er Reihen jeweils eine Ablagefläche teilen. Das ist vielleicht noch okay für Paare, aber wirklich unglücklich für Alleinreisende, die einen Sitzpartner zugewiesen bekommen. In den 1er Reihen gibt es den so genannten „Thron“. Einen Platz in der Mitte mit zwei Ablagen links und rechts. Für Alleinreisende der Jackpot! 😉

In der Mitte sind immer zwei Plätze mit auch zwei Ablageflächen angeordnet.

Der Edelweiss Sitzplan

Sitzplan © aero LOPA

Wir sind auf dem Hinweg in der Mitte (16D + 16G) und auf dem Rückweg auf der linken Seite (17A + 17B) geflogen und, obwohl wir die Privatsphäre auf der linken Seite zu schätzen wussten, haben wir die Mittelplätze aufgrund der vergrößerten Ablagefläche bevorzugt.

  • Edelweiss Business Class - Sitz Mitte

    Sitz 16D
  • Edelweiss Business Class - Fußraum

    Beinfreiheit im Fußteil
  • Edelweiss Business Class - Zweier Sitz

    Zweier Reihe auf der linken Seite
  • Edelweiss Business Class - Sitzeinstellungen mit Massagefunktion

    Sitzeinstellungen mit Massagefunktion
  • Edelweiss Business Class - Einzelsitz außen

    Einzelsitz außen – Der „Thron“
  • Edelweiss Business Class - der Thron-Sitz

    Ausblick vom „Thron“

Entertainment

Der Monitor ist groß genug und von der Auflösung her okay. Sicherlich gibt es modernere Screens, aber es ist nichts, was einem nachhaltig negativ auffällt auf so einem Flug. Anders ist es hierbei mit den Kopfhörern: Diese sind leider Mist. Sie haben zwar eine „Noise-Cancelling“ Funktion, die den Namen aber nicht wirklich verdient hat. Sie klingen sehr blechern und im Vergleich zu unseren AirPods Pro absolut grausam. Hier am besten eigene Kopfhörer mitbringen! 

Speisen und Getränke in der Business Class von Edelweiss Air

Wo soll man da beginnen? Schon auf dem Flug von Düsseldorf nach Zürich erhielten wir ein tolles, kleines Essen und es wurde auch auf der Kurzstrecke Champagner (Nicolas Feuillatte Grande Reserve) serviert.

Von Zürich nach Sansibar wurde es dann aber nochmal besser. Alle Speisen wurden auf Tischdecken und Porzellan serviert, außerdem gab es echtes Besteck. Zur Vorspeise hatte ich einen kleinen Salat und die Putenbrust. Als Hauptgang hatte ich den Lachs. Es war hervorragend! Als Abschluss wurde noch die bekannte Schokolade aus der Swiss gereicht, die wir auch sehr lecker finden. Wir hatten die meiste Zeit Champagner im Glas, zum Abschluss gab es einen Cognac und dann wurde schon geschlafen. 

  • Edelweiss Business Class - Vorspeise

    Vorspeise
  • Edelweiss Business Class - Hauptgericht

    Hauptgericht
  • Edelweiss Business Class - Nachspeise

    Nachspeise
  • Edelweiss Business Class - Menükarte

    Menükarte

Service

Der Service bei der Edelweiss Air war sehr aufmerksam und nett. Auf dem Hinflug hat der Service etwas länger gedauert, auf dem Rückflug war es sehr flott. Wir wurden mit einem heißen Tuch begrüßt und erhielten alle Aufmerksamkeiten, die man auch aus der SWISS kennt. Unsere Wünsche wurden stets freundlich und nett beantwortet. Top!

Fazit zur Edelweiss Business Class im A340

Wir haben unseren Flug mehr als genossen. Die Crew war sehr gut drauf, das Essen und die Getränke waren hervorragend und der Sitz war gemütlich. Wir haben auf dem Rückflug ca. 6 Stunden geschlafen, was wahrscheinlich für sich spricht. Es war einfach sorgenfrei und die Zeit verging sprichwörtlich „wie im Flug“. 🙂

Titelbild: © Remo Schmitter auf wikipedia.org

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