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Lufthansa Bistro Lounge C14/C15 in Frankfurt

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Vor unserem Flug von Frankfurt nach Las Vegas in der Business Class mit Eurowings Discover besuchten wir in Terminal 1 die Lufthansa Bistro Lounge. Sie wurde im April 2022 renoviert und gehört damit zu den modernsten Lounges der Lufthansa.

Lage und Öffnungszeiten der Lufthansa Bistro Lounge C14/C15 in Frankfurt

Wie der Name schon sagt, befindet sich die Bistro Lounge bei den Gates C14 und C15 im Terminal 1.

Eine Besonderheit an der Lounge ist, dass man direkt aus der Lounge boarden kann, sofern die Schalter besetzt sind. Bei uns waren sie es leider nicht. Wir flogen nämlich zufällig von C14 ab.

Die Lounge ist zwischen 7:30 Uhr und 22:00 Uhr geöffnet.

Der Besuch

Die Lounge befindet sich über den Gates. Man gelangt über eine Treppe oder einen Fahrstuhl zum Eingang. Nachdem unsere Bordkarten gescannt wurden, konnten wir uns einen Platz suchen. Gefühlt waren nur die Gäste von zwei Eurowings Discover Flügen anwesend. Als wir die Lounge nämlich verließen, war es kaum noch ein Gast anwesend.

Wie schon erwähnt, wurde die Lounge im vergangenen Jahr renoviert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Bilder sprechen für sich.

  • Design der Bistro Lounge

    Design der Bistro Lounge
  • Design der Bistro Lounge

    Design der Bistro Lounge
  • Arbeitstisch mit Blick

    Arbeitstisch mit Blick
  • Gate C14 in der Lounge

    Gate C14 in der Lounge

Essen und Getränke

Wir flogen um 12 Uhr ab und zur Zeit unseres Besuchs lag die Ausrichtung des Buffets auf Frühstück. Als wir die Lounge verließen, wurde gerade das Mittagessen serviert.

Zum Frühstücksangebot war vielfältig. Es gab unter anderem Brot und Brötchen mit Aufschnitt, Brezeln, Rührei, Würstchen, aber auch Suppen und Nachspeisen.

Die üblichen Süßigkeiten, Nüsse und das Studentenfutter, wie man es aus anderen Lufthansa Lounges kennt, gibt es ebenfalls.

  • Aufschnitt

    Aufschnitt
  • Suppen

    Suppen
  • Wraps, Obstsalat und Getränke

    Wraps, Obstsalat und Getränke
  • Nachtisch

    Nachtisch
  • Mittagessen

    Mittagessen
  • Kuchen

    Kuchen

Kaffeemaschinen und mehrere Teesorten fehlen selbstverständlich nicht. Softdrinks, Säfte, Bier (auch alkoholfrei) stehen bereit, wie auch verschiedene Spirituosen, Weine und Prosecco. Champagner gab es nicht.

Spirituosen

Spirituosen

Fazit der Lufthansa Bistro Lounge C14/C15

Es war mein erster Besuch in der Lufthansa Bistro Lounge und ich war wirklich positiv überrascht. Das Design hatte ich so nicht erwartet.

Das Essen war lecker und wir konnten mit einem Glas Prosecco auf unsere bevorstehende Reise anstoßen. Besser kann eine Reise nicht starten.

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Eurowings Discover Business Class im A330 – Langstrecke

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Auf der Strecke Frankfurt (FRA) nach Las Vegas (LAS) und zurück

Buchung

Den Tarif Economy Light gebucht und in der Business Class im A330 von Eurowings Discover geflogen. Meilen sei Dank! Und etwas Glück natürlich. Denn bei Eurowings Discover landet man bei Upgrades zuerst auf der Warteliste. Drei Wochen vor dem Abflug waren jedoch die Upgrades für Hin- und Rückflug bestätigt. 

Ich zahlte je 506 € für die Tickets (davon 411 € für Steuern und Gebühren) und 210.000 Meilen für die Upgrades von zwei Hinflügen und einem Rückflug. Was beachtet werden muss, habe ich im Artikel Eurowings Discover mit Meilen upgraden zusammengefasst. Meine Frau blieb länger in den USA und flog über Toronto zurück nach Deutschland, falls ihr euch über die drei anstatt vier Upgrades wundert.

Durch das Upgrade hatte ich je zwei Gepäckstücke (32 kg) und zwei Handgepäckstücke.

Die Flugzeit von Frankfurt nach Las Vegas betrug elf Stunden und acht Minuten und zurück dauerte der Flug zehn Stunden und 43 Minuten. Bei der Länge lohnt sich ein Upgrade in die Business Class definitiv.

Check-In

Ich checkte jeweils zu Hause am Handy ein, was eigentlich nicht notwendig war, da ich Gepäck abgeben musste und so jedes Mal auch ein Papierticket erhielt.

Am Flughafen in Frankfurt konnten wir unser Gepäck am Schalter für die Business Class abgeben. Es gab keine Schlange und wir konnten direkt weiter zur Sicherheitskontrolle, wo wir die Fastlane nutzen.

In Las Vegas musste ich kurz warten, bis ein Schalter für das Gepäck frei war. Es gibt keinen eigenen Schalter für die Business Class, aber eine eigene Reihe zum Anstellen. Anschließend konnte ich durch die „First Class“ Sicherheitskontrolle. Mit dem Zug ging es dann zu den D-Gates.

Lounges

Durch das Upgrade in die Business Class hat man natürlich auch Zutritt zu Lounges. In Frankfurt sind das die Lufthansa Lounges und wir besuchten die Bistro Lounge bei Gate C14.

In Las Vegas hatte ich durch mein Ticket Zutritt zu „The Club“, aber in die Lounge kommt man übrigens auch mit dem Priority Pass. Zusätzlich gibt es in Las Vegas eine Centurion Lounge von American Express, zu der man mit einer Amex Platinum Zutritt hat. Wenn ihr die Wahl habt: nehmt die Centurion Lounge.

Sitzplätze in der Business Class im A330 von Eurowings Discover

Eurowings Discover flog beide Strecken mit einem A330-300. Hier verwendet sie zwei verschiedene Anordnungen der Sitze in der Business Class. 

Einmal gibt es im A330-300 eine 1-2-1 und 2-2-1 Anordnung in der Business Class und dann noch die klassische 2-2-2 Anordnung. Bei mir war es jeweils die 2-2-2 Anordnung in den Maschinen D-AIKA und D-AIKC.

Sitzplan EW Business Class 2-2-2

© aero LOPA

Wenn man am Fenster sitzt und auf Toilette will, muss man an der Person am Gang vorbei. Für Paare ist die Konfiguration toll, da man am Fenster sitzen kann und nicht getrennt ist, was bei einer 1-2-1 Konfiguration nicht geht. Für Alleinreisende empfehle ich den Platz am Gang. Sitzt man in der Mitte (D und G) ist die Fußablage der Plätze nah beieinander. Eine Trennwand zwischen den Sitzen gibt es nicht (entsprechend auch wenig Privatsphäre). Es ist also möglich, dass sich in der Liegeposition die Beine berühren können. Bei Paaren sollte das kein Problem sein, bei Fremden könnte es etwas komisch sein.

Der Sitz

Auf dem Hinflug saß ich auf Platz 1A am Fenster und auf dem Rückflug auf Platz 4D in der Mitte am Gang.

Für die Sitze gibt es mehrere Einstellmöglichkeiten. Also aufrecht sitzen und das Fußteil hochstellen ist kein Problem. Die Beinfreiheit ist ein Traum! Die Liegeposition lässt sich auf Knopfdruck erreichen. Liegen ist bei mir mit 1,88m Körpergröße gestreckt grenzwertig, auf der Seite mit angewinkelten Beinen kein Problem. Die Sitzhärte lässt sich ebenfalls einstellen.

  • Sitz 1A in der Eurowings Discover Business Class

    Sitz 1A
  • in der Eurowings Discover Business Class

    Sitz 1A
  • Sitz 4D in der Eurowings Discover Business Class

    Sitz 4D
  • Einstellmöglichkeiten für den Sitz

    Einstellmöglichkeiten für den Sitz

Ablagemöglichkeiten gibt es in der Mitte, wo auch der Tisch verstaut wird. Wenn man den raus holt oder wieder verstaut, muss man die Ablage kurz räumen. Da wäre ein bisschen mehr Platz schön, aber der Sitzkomfort ist für mich viel wichtiger.

USB-Steckplätze gibt es am Sitz, wie auch Steckdosen. Wenn ihr euer Handy oder Tablet laden wollt, empfehle ich die Steckdosen.

  • Steckdosen am Platz

    Steckdosen am Platz
  • USB Stecker am Platz

    USB Stecker am Platz
  • Amenity Kit in der Eurowings Discover Business Class

    Amenity Kit in der Business Class
  • Eurowings Discover Business Class

    Inhalt des Amenity Kits

Am Sitz wartet eine Flasche Wasser, ein Amenity Kit im wieder verwertbaren Einkaufsbeutel, ein Kissen und eine Decke. Im Amenity Kit findet ihr eine Augenmaske und Gehörschutz, eine Zahnbürste mit Zahnpasta, Socken, Mints, Überzieher für die Kopfhörer und zwei Cremes von Rituals.

Entertainment

Jeder Sitz hat natürlich seinen eigenen Bildschirm. Eine Fernbedienung befindet sich unter der Ablage. Zur Auswahl standen 84 Filme, 85 TV-Programme, 53 Audio-Programme, sowie elf Programme für Kinder.

Die Kopfhörer sind von AKG (N60 NC) und haben Noise-Cancelling. Man kann auch seinen eigenen Kopfhörer anschließen, sofern man über den entsprechenden Stecker verfügt.

Speisen und Getränke in der Business Class im A330 von Eurowings Discover

Nach dem Boarding gab es einen Welcome Drink. Zur Wahl standen Sekt, ein alkoholfreier Cocktail, sowie Wasser. Nach dem Start gab es Nüsse und ein Getränk der Wahl.

  • Welcome Drink

    Welcome Drink
  • Champagner nach dem Start

    Champagner nach dem Start
  • Rotwein nach dem Start

    Rotwein nach dem Start

Beim Hinflug wurden die Menüs nach dem Start ausgeteilt, beim Rückflug lagen sie schon beim Boarding am Platz. Die Getränkeauswahl war gleich. Man konnte keine Gerichte vorab auswählen, sondern musste sich an Bord entscheiden, was man essen möchte.

Auf beiden Flügen gab es beim ersten Essen je drei Vorspeisen und Hauptgerichte zur Auswahl, sowie zwei Nachtische. Auf dem Hinflug wurde noch ein leichtes Abendessen serviert, auf dem Rückflug ein leichtes Frühstück. Hier gab es keine Auswahlmöglichkeiten. Es kann passieren, wenn man als eine der letzten Person nach seinen Wünschen gefragt wird, dass das Essen nicht mehr verfügbar ist. Ist mir beim Hinflug bei der Vorspeise passiert, aber es gibt echt Schlimmeres.

  • Vorspeise Coppa an Pommery-Senf-Kartoffelsalat

    Vorspeise Coppa an Pommery-Senf-Kartoffelsalat
  • Vorspeise Orangenlachs

    Vorspeise Orangenlachs
  • Vorspeise Jausenplatte

    Vorspeise Jausenplatte
  • Mittagessen Maishähnchenbrust

    Mittagessen Maishähnchenbrust
  • Mittagessen Lachsfilet

    Mittagessen Lachsfilet
  • Mittagessen Shortrib

    Mittagessen Shortrib
  • Nachtisch Käseplatte

    Nachtisch Käseplatte
  • Nachtisch Mango Törtchen

    Nachtisch Mango Törtchen
  • Nachtisch Cheesecake

    Nachtisch Cheesecake
  • Leichtes Abendessen

    Leichtes Abendessen
  • Leichtes Frühstück

    Leichtes Frühstück

Das Essen war lecker, allerdings sollte man es nicht mit einem Restaurantbesuch gleichsetzen. Auf jeden Fall besser als in der Economy Class. Nach Salz und Pfeffer musste man aktiv fragen.

Der Champagner ist von Jacquart, ansonsten hatte ich den Bordeaux und den Portwein. Die Getränke waren alle sehr lecker. Das gesamte Angebot seht ihr im Menü.

  • Speisen Frankfurt - Las Vegas

    Speisen Frankfurt – Las Vegas
  • Speisen Las Vegas - Frankfurt

    Speisen Las Vegas – Frankfurt
  • Weinkarte Eurowings Discover Business Class

    Weinkarte
  • Eurowings Discover Business Class

    Fortsetzung Weinkarte
  • Getränke in der Eurowings Discover Business Class

    Getränke
  • Getränke in der Eurowings Discover Business Class

    Fortsetzung Getränke

Service

Auf beiden Flügen waren für die Business Class drei Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen zuständig. Und die waren sehr freundlich auf aufmerksam! Mein Glas war selten leer. Also besser geht es echt nicht.

Fazit zur Eurowings Discover Business Class im A330

Da ich zeitlich nicht flexibel war, konnte ich keinen Prämienflug buchen. Die Upgrades haben einige Meilen gekostet, aber so konnte ich den Flug in der Business Class und sehr viel Beinfreiheit genießen. Würde ich es wieder tun? Ja. Ich mag Direktflüge und das ist die einzige Möglichkeit, mit Miles & More von Frankfurt nach Las Vegas zu kommen. Der Service war super und ich kam ausgeruht an. Was will man mehr?

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Eurowings Discover mit Meilen upgraden

Eurowings Discover gehört nicht zur Star Alliance, nutzt aber Miles & More als Vielfliegerprogramm und dadurch kann man Flüge mit Meilen upgraden. Aber passt auf: ihr müsst die 4Y-Flugnummer buchen und keinen Codeshare-Flug mit LH-Flugnummer. Letzteres hatte ich gemacht, konnte aber am Ende kostenfrei umbuchen und mich so auf die Warteliste für das Upgrade setzen.

Buchungsprozess

Im September 2022 buchte ich auf der Webseite von Lufthansa einen Flug von Frankfurt nach Las Vegas im Mai 2023. Kostenpunkt: 506 € im Tarif Economy Light. Davon waren nur 95 € für das Ticket, der Rest waren Steuern und Gebühren. Ein Top-Preis! Der Flug wird von Eurowings Discover durchgeführt und hat entweder die Flugnummer 4Y xx oder LH xxxx. Ich entschied mich im Buchungsprozess für die LH-Flugnummer und hatte so einen Codeshare-Flug gebucht. Gepäck (23 kg) gab es für 65 € pro Richtung dazu. Warum das Gepäck zusätzlich? Ich buchte zwei Tickets und uns reicht uns ein Koffer.

Der Screenshot zeigt euch, wie es in der Buchungsmaske aussieht. Um zu sehen, welche Flugnummer sich hinter welchem Eintrag verbirgt, müsst ihr auf „Siehe Flug Details“ klicken.

Einmal 4Y 54 und einmal LH 4352

In den Buchungsdetails war im Anschluss klar ersichtlich: ein Upgrade gegen Meilen ist nicht möglich, aber gegen Geld schon. Zu dem Zeitpunkt fand ich mich damit ab.

Upgrades bei Eurowings Discover mit Meilen

Auf der Webseite von Miles & More gibt es eine Seite für Upgrades bei Eurowings Discover. Aus der Economy Class kostet ein Upgrade in die Business Class aus den günstigen Buchungsklassen K, L oder T 70.000 Meilen. Das ist ganz schön happig, bedenkt man, dass ein Meilenschnäppchen nur 55.000 Meilen kostet und zwei Flüge beinhaltet, aber Prämienflüge und Schnäppchen nach Las Vegas findet man leider so gut wie gar nicht. Aus den Buchungsklassen B und Y kostet das Upgrade übrigens nur 35.000 Meilen und aus allen anderen Buchungsklassen 50.000 Meilen.

Je näher der Flugtermin rückte, desto mehr beschäftigte mich die Frage, warum mir angezeigt wird, dass ich nicht mit Meilen upgraden kann. Ein Anruf bei der Hotline brachte die Antwort: einen Flug mit Eurowings Discover kann man nur upgraden, wenn die Flugnummer mit 4Y beginnt. Und dann kommt man auch nur auf die Warteliste.

Flugnummer ändern

Erster Gedanke: „Das ist doch ein Flug. Die Hotline von Lufthansa wird das schon hinkriegen.“ Allerdings entspricht das Ändern der Flugnummer einer Umbuchung. Und die kostet im Tarif Economy Light Geld.

Mein Glück im Unglück: zwei Flugplanänderungen erlaubten mir eine kostenfreie Umbuchung des Hin- und Rückflugs. Dadurch konnte ich bequem von LH auf 4Y umbuchen. Das ging auf der Webseite von Lufthansa und dauerte nur wenige Minuten. Ich konnte sogar den Tag ändern. Meine Frau fliegt nun zwei Tage später mit Air Canada zurück, muss jedoch in Toronto umsteigen.

Eurowings Discover mit Meilen upgraden – bei mir nur mit der Hotline

Unter dem Punkt Buchungen bei Miles & More konnte ich jetzt „Flug upgraden“ anklicken, aber mir wurde angezeigt, dass kein Upgrade möglich sei. Trotz 4Y-Flugnummer und ausreichend Meilen im Pool.

Hier half die Hotline von Miles & More weiter. Zwar hing ich 50 Minuten lang in der Warteschleife, aber mein Anliegen wurde innerhalb von drei Minuten gelöst. Für den Hin- und Rückflug stehen wir nun auf der Warteliste für die Business Class, bzw. bei Air Canada muss meine Frau beim Check-In nach dem Upgrade mit Meilen fragen. Die Buchungsklasse ist auf jeden Fall upgradefähig. Ob ich es zwei Tage vor dem Abflug erfahre, oder erst am Gate, konnte mir der Mitarbeiter nicht sagen.

Beim Gepäck wären in der Business Class 2x 32 kg erlaubt. Auf meine Frage, was denn sei, wenn ich Business hin fliege, aber auf dem Rückflug kein Platz frei sei kam scherzhaft die Antwort „dann müssen Sie ein Paket schicken“. Ich gehe da auf Nummer sicher und plane mein gebuchtes Gepäck für beide Flüge ein.

In der Übersicht sehe ich nun meinen gebuchten Flug in der Economy und die Warteliste für die Business Class.

Eurowings Discover mit Meilen upgraden - Warteliste

Eurowings Discover mit Meilen upgraden – Fazit

Es ist sehr schön, man einen Flug mit Eurowings Discover mit Meilen upgraden kann. Dass man die Meilen bei einem Codeshare-Flug nicht einsetzen kann, kann für Probleme sorgen. Einmal bei der Buchung nicht aufgepasst, verfällt die Möglichkeit direkt. Ich hatte in dem Fall echt Glück, dass ich kostenfrei umbuchen konnte. Ob es mit dem Upgrade geklappt hat, erfahrt ihr natürlich im Mai. Dann gibt es eine Review aus der Business Class von Eurowings Discover. Oder auch nicht.

Lufthansa A380 mit Meilen buchen

Dass Lufthansa den beliebten A380 ab dem Sommer zurückbringen wird, war schon etwas länger bekannt. Bis Ende des Jahres sollen vier A380 wieder im Einsatz sein. Nun stehen weitere Informationen zur Verfügung. Von München aus wird ab dem 01.06.2023 Boston mit der Flugnummer LH424 angeflogen (Rückflug LH425) und ab dem 04.07.2023 auch New York (JFK) mit der Flugnummer LH410 (Rückflug LH411). In der Flugsuche bei Miles & More sind diese Flüge bereits mit Meilen buchbar.

München – Boston mit Lufthansa im A380

Mit dem A380 nach Boston

Das Beispiel zeigt einen Oneway-Flug, den ihr in der Business Class für 56.000 Meilen und 377,77 € Steuern und Gebühren buchen könnt. Ihr seht genau, dass die durchführende Airline Lufthansa ist und das Flugzeug der A380.

München – JFK mit Lufthansa im A380

Mit dem A380 nach JFK

Auch hier zeigt das Beispiel wieder einen Oneway-Flug, den ihr in der Business Class für 56.000 Meilen und 377,77 € Steuern und Gebühren buchen könnt.

Weitere Strecken

Es soll nicht bei den Strecken München – Boston und München – JFK bleiben. Auch Los Angeles und ein Ziel in Indien waren in der Vergangenheit im Gespräch. Mehr dazu werden wir sicher in den nächsten Wochen erfahren.

Wir hoffen natürlich, dass im Laufe der nächsten Monate auch ein Meilenschnäppchen in der Business Class mit dem A380 buchbar sein wird.

SilverKris Lounge in Singapur

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Vor unserem Rückflug von Singapur nach Deutschland in der Business Class mit Singapore Airlines besuchten wir in Terminal 3 die SilverKris Lounge. Da wir um 10:55 Uhr abflogen, nutzten wir die Lounge zum Frühstücken.

Lage und Öffnungszeiten der SilverKris Lounge in Singapur

Von Terminal 3 aus fliegt Singapore Airlines zu Zielen außerhalb Asiens. Die SilverKris Lounge befindet sich zwischen den Bereichen A und B und man gelangt über eine Rolltreppe zu ihr. 

Die Business Class Lounge ist 24h geöffnet, die First Class Lounge von 5 bis 1 Uhr.

Der Besuch

Nachdem wir über die Rolltreppe zum Eingang gelangten, wurden unsere Tickets gescannt und wir traten in die SilverKris Lounge ein. Zuerst gingen wir nach rechts, wo sich sehr viele Sessel, Couches und private Sitzecken befinden. Die Lounge ist hier zum Terminal hin offen. In diesem Bereich gibt es jedoch nur Getränke. Auf der anderen Seite der Lounge befinden sich das Buffet und weitere Sitzmöglichkeiten, wo wir uns dann auch einen Tisch suchten. 

Am Sonntagmorgen war die Lounge relativ leer.

  • offener Bereich zum Terminal

    offener Bereich zum Terminal
  • Koi-Teich im Terminal

    Koi-Teich im Terminal
  • private Sitze

    private Sitze
  • Sitzgelegenheiten

    Sitzgelegenheiten
  • noch mehr Sitzgelegenheiten

    noch mehr Sitzgelegenheiten

Essen und Getränke

Das Angebot an Speisen und Getränken in der Lounge ist sehr vielfältig. Es gibt eine Station für klassisches Frühstück mit Toast, Cerealien und Obst. Viel größer ist jedoch der Bereich mit dem warmen Buffet. Man bekommt allerlei asiatische, wie auch westliche Speisen. Auch asiatische Suppen werden früh morgens schon angeboten.

Wir probierten die Laksa und machten uns einen Teller am asiatischen Buffet voll. Es schmeckte alles vorzüglich.

  • Frühstücksbuffet

    Frühstücksbuffet
  • Obst

    Obst
  • asiatisches Buffet

    asiatisches Buffet
  • asiatisches Buffet

    asiatisches Buffet
  • Suppen

    Suppen

In der SilverKris Lounge befinden sich mehrere Kaffeemaschinen und es gibt einige Teesorten. Kaffee ist für mich am frühen Morgen genau das Richtige.

Wasser, Softdrinks, Bier, aber auch Champagner, Wein und Spirituosen stehen jederzeit zur Verfügung. Stießen wir in der Maple Leaf Lounge in Frankfurt noch mit Prosecco auf unsere Hochzeitsreise an, gönnten wir uns hier vor dem Boarding ein Glas Champagner aus dem Hause Taittinger.

  • Kaffee

    Kaffee
  • Kaffeemaschinen und Tee

    Kaffeemaschinen und Tee
  • Champagner

    Champagner aus dem Hause Taittinger
  • Spirituosen

    Spirituosen
  • Wein

    Wein

Fazit der SilverKris Lounge in Singapur

Die SilverKris Lounge in Singapur ist bislang die beste Lounge, die ich bisher besucht habe. Die Qualität der Speisen und Getränke ist hoch, am Service gibt es nichts zu meckern.

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Singapore Airlines Business Class im A350 – Langstrecke

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Auf der Strecke Singapur (SIN) nach Frankfurt (FRA)

Nachdem wir, wie Artur, mit dem A380 von Singapore Airlines von Frankfurt nach Singapur geflogen waren, ging es drei Wochen später mit dem A350 (SQ326) in der Business Class wieder zurück. Die Flugzeuge von Singapore Airlines verfügen über fünf verschiedene Varianten in der Business Class. Ich konnte auf einer Reise zwei verschiedene Sitze testen.

Gebucht hatten wir im Rahmen einer Aktion von Singapore Airlines und zahlten für Hin- und Rückflug 2.094 € pro Person. Pro Richtung gab es in Buchungsklasse D je 6.387 Prämien- und Statusmeilen. Ein Oneway-Flug hätte genau so viel gekostet. Den Rückflug gab es in der Buchungsmaske für 0 €. Aufgrund der Buchungsklasse war ein Upgrade mit KrisFlyer-Meilen in die First Class Suite nicht möglich. Die hätte es auch nur auf dem Hinflug im A380 gegeben. In unserer A350 Variante gab es nur die Economy und Business Class.

Check-In

Wir kamen ca. 100 Minuten vor Abflug beim Terminal 3 an, um unser Gepäck abzugeben. Bei den Schaltern für die Business Class war keine Schlange, so dass wir innerhalb von zwei Minuten fertig waren. Für den Check-In nutzten wir die Singapore Airlines App schon am Vortag.

SilverKris Lounge

Auf dem Ticket stand „You are invited to the SilverKris Lounge“. Dort führte uns unser Weg als nächstes hin. Mehr dazu findet ihr im Beitrag zur SilverKris Lounge in Singapur.

Boarding

Das Gate schloss zehn Minuten vor Abflug, so dass wir uns in der Lounge Zeit ließen. Die Sicherheitskontrolle ist direkt vor dem Gate und wir waren unter den letzten Passagieren, die an Bord gingen. Entsprechend mussten wir nicht warten und gingen über die vordere Brücke in das Flugzeug hinein.

Sitzplätze in der Business Class im A350 von Singapore Airlines

Die Sitzplätze in der Business Class des A350 bieten zwei bequeme Sitzpositionen, die man über die Knöpfe selbst einstellen kann. Wünscht man die Liegeposition, benötigt man dafür die Unterstützung der Flugbegleiter. Die Rückenlehne wird dann umgeklappt. Man hat dann ein gepolstertes Kopfteil, Bettwäsche, Bettdecke und Kissen. Dies ist leider etwas unpraktisch, wenn das Essen serviert wird und man dann auf der Rückenlehne sitzt. Aber abgesehen davon ist der Sitz wirklich bequem! Ich habe den ganzen Flug über die Positionen „Lazy Z“ und „Sundeck“ genutzt, da ich nicht schlafen wollte.

  • Business Class Sitz im A350 von Singapore Airlines

    Business Class Sitz im A350 von Singapore Airlines
  • Fussablage in der Business Class von Singapore Airlines im A350

    Fussablage in der Business Class von Singapore Airlines im A350
  • Schuhablage in der Business Class von Singapore Airlines im A350

    Schuhablage in der Business Class von Singapore Airlines im A350

Stauraum gibt es an mehreren Stellen. Oberhalb der Armlehne kann man wunderbar sein Tablet oder Laptop verstauen. Neben dem Bildschirm ist ein kleines Fach und unter der Ablage für die Füße kann man eine Tasche oder seine Schuhe ablegen.

Eine Steckdose, USB-Anschluss und auch ein HDMI-Anschluss befinden sich neben dem Stauraum über der Armlehne.

Eine Flasche Wasser und Noise-Canceling-Kopfhörer findet man an seinem Platz. Nach Socken, Hausschuhen, Zahnbürsten und Rasierern kann man  die Flugbegleiter fragen.

Anordnung der Sitze

Die Sitze haben im A350-900 (Long Haul) die 1-2-1 Anordnung. Interessanterweise beginnt die erste Reihe mit der Nummer 11 und nicht 1. Die Business Class wird nach Reihe 18 durch eine Küche getrennt. Die Reihen 17 und 18 empfehle ich daher nicht unbedingt, da sie sich direkt vor der Küche und den Toiletten befinden. Ganz vorne beim Cockpit ist ebenfalls eine Toilette. Der zweite Teil der Business Class besteht aus vier Reihen. 

Die mittleren Sitze sind jeweils außen und haben innen die Armlehnen und Ablagen, so dass sich nicht wie im A380 ein Doppelbett errichten lässt. Die Trennwand kann zur Seite geschoben werden.

Business Class Sitzplan im A350 Long Haul von Singapore Airlines

Sitzplan der Business Class im A350 Long Haul © Singapore Airlines

Entertainment

Wie auch im A380 hatte ich einen großen Bildschirm im Vordersitz und eine Fernbedienung, mit der ich alles steuern konnte. Da ich während der letzten drei Jahre kaum im Kino war, schaute ich während des Fluges ein paar Filme, die ich verpasst hatte. Ansonsten lief bei mir die Fluginformation. Die anderen Funktionen, wie z. B. Musik, nutzte ich nicht.

In der Business Class gab es für uns ab einer Flughöhe von 10.000 Fuß kostenlosen Zugang zum WLAN. 

Speisen und Getränke in der Business Class im A350 von Singapore Airlines

Wir hatten im Vorfeld über die Option „Book the Cook“ unser Essen ausgewählt: Rindersteak und Lammkarree, sowie Donburi mit Aal und Hummer Thermidor.

Als Vorspeise gab es nach den Saté-Spießen gebratene Jakobsmuscheln und dazu eine Auswahl an Brötchen und Baguette. Passend zu meinem japanischen Gericht bestellte ich Sake, den ich zeitgleich bekam. Zum Steak muss man leider sagen, dass man nicht auswählen kann, wie man es gegart haben möchte. Es kommt well done. Gleiches gilt für das Lamm. Als Nachspeise hat man die Wahl zwischen Kuchen, Eis, einer Käse- oder Früchteplatte.

Zum Abendessen gab es als Vorspeise einen Krabben-Mayo-Salat mit Omelette und eingelegtem Ingwer. Zum Nachtisch Waldbeerenkuchen. 

Bei den Getränken hat man eine große Auswahl an Softdrinks, Wasser, Cocktails, Weinen und Spirituosen. Die Karte ist auch online einsehbar.

  • Saté-Spieße

    Saté-Spieße
  • Krabben-Mayo-Salat

    Krabben-Mayo-Salat
  • Donburi Unagi

    Donburi Unagi
  • Gebratene Jakobsmuscheln

    Gebratene Jakobsmuscheln
  • Hummer Thermidor

    Hummer Thermidor

Service

Vor dem Abflug stellte sich mir meine für mich zuständige Flugbegleiterin vor und bestätigte meine Wünsche für das Mittag- und Abendessen. Als Welcome Drink bekam ich einen Champagner und nach dem Abflug einen Singapore Sling.

Die Frequenz, in der gefragt wurde, ob man noch etwas benötige, finde ich absolut ausreichend. Man kann ja jederzeit mittels Knopf einen Flugbegleiter rufen und es gibt eine Karte mit Gerichten, die man den ganzen Flug über erhalten kann.

Aus meiner Sicht gibt es beim Service von Singapore Airlines nichts zu meckern.

Welcome Drink in der Business Class im A350 von Singapore Airlines

Welcome Drink in der Business Class im A350 von Singapore Airlines

Fazit zur Singapore Airlines Business Class im A350

Business Class mit Singapore Airlines – gerne jederzeit wieder! Der A350 war fünf Jahre alt und entsprechend modern ausgestattet. Der Service war super und ich habe mich an Bord sehr wohl gefühlt.

Im Vergleich ziehe ich jedoch den A380 dem A350 vor. Die Möglichkeit, ein Doppelbett zu errichten, ist schon absoluter Luxus.

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Singapore Airlines Business Class im A380 – Langstrecke

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Auf der Strecke Frankfurt (FRA) nach Singapur (SIN) und weiter nach Bali (DPS)

Mein erstes Mal Langstrecke und mein erstes Mal Business Class! Und das gleich in dem größten Flieger: A380! In einer der besten Airlines der Welt: Singapore Airlines Business Class! Besser geht’s nicht!

Wie wurde der Business Class Flug mit Singapore Airlines gebucht?

Gebucht wurden die Tickets über die American-Express Website, um die gesammelten Punkte direkt zu nutzen. Wir haben für meine Freundin, ihren Sohn und mich somit drei Plätze gebucht. Aufgrund der Punkte, konnten wir von der Economy Class auf die Business Class sozusagen „upgraden“. Das war für eine Langstrecke von knapp 13 Stunden natürlich der Hammer. Da wir nach Bali wollten und Singapur somit nur ein Zwischenstopp war, ging es von Singapur nach Bali für knappe drei Stunden in der Business Class weiter.

Der reguläre Preis für die drei Business-Class Tickets hätte bei ca. 12.000 EUR gelegen. Also 4.000 EUR pro Kopf. Wir haben mit Einlösung von 250.000 Membership Rewards Punkten und Nutzung des jährlichen 200 EUR Reiseguthabens von Amex 4.475 EUR bzw. 1.492 EUR pro Person bezahlt.

Zum Vergleich: Economy hätte die Strecke (ohne Einlösung der Punkte) 2.960 EUR gesamt und somit 987 EUR pro Kopf gekostet.

Check-In

Da wir ja Business Class gebucht haben, war tatsächlich auch Business Class Check-In angesagt. Der Check-In-Schalter war gleich neben dem First Class-Schalter und separiert von den Economy Class-Schaltern. Wir bekamen innerhalb von fünf Minuten unsere Tickets in die Hand gedrückt (Online Check-In mit Angaben aller relevanten Daten, wie Impfnachweis und Reisepass-Daten vorausgesetzt) und unsere aufgegebenen Koffer erhielten die Aufkleber: Priority! Dieser kleine aber auffallende Priority-Aufkleber hatte den wesentlichen Vorteil, dass unsere Koffer bei der Gepäckabholung auf dem Gepäckbad mit als erstes aufgelegt wurden und somit längeres Warten passé war.

Sicherheitskontrolle

Weiter ging es dann zur Sicherheitskontrolle, die ebenfalls in First-, Business- und Economy unterteilt waren. Super! Wieder kein langes Warten! Wir waren total ungestresst, was wir bis dato so nicht kannten. Vor allem, da die Reise im Juli, mitten in der Feriensaison und des Flughäfen-Kollaps in ganz Europa stattfand.

Lounge

Da wir nun Business-Flieger waren, wurden wir automatisch in eine der vielen Lounges, die es wohl im Frankfurter Flughafen gibt, eingeladen. In unserem Fall in die Air Canada-Lounge.

Boarding

Wir konnten das Boarding tatsächlich kaum erwarten. Wir hatten uns im Vorfeld auf der Website von Singapur Airline über die Business Class informiert und wussten daher, dass die Business Class im A380 sich im oberen Stockwerk befindet und somit wieder von langen Schlangen verschont blieb.

Sitzplätze / Comfort in der Singapore Airlines Business Class

Ich habe ja ab und an mal was irgendwo (TV oder Internet) von Singapore Airlines und dessen zahlreichen Auszeichnungen mitbekommen und war daher sehr gespannt, wie es tatsächlich wird. Zunächst einmal zu den Sitzen und deren Anordnung: Die jeweilige Fensterreihe ist mit jeweils einem Einzel-Sitz belegt. In der Mitte dann die Doppelsitzer, die alle direkt einander platziert sind. Diese sind durch eine absenkbare Wand getrennt. Alle Sitze in der Business Class sind sehr geräumig und ließen sich komplett in die Waagerechte verstellen. Wenn man allerdings liegt, liegen die Füße etwas von der Mitte versetzt, so, dass man etwas schräg liegt.

Man könnte beinahe sagen, das war ein vollwertiges Doppelbett hat, da sich die Trennwand so weit absenken lässt, dass diese nicht stört (siehe Bild unten). Zu den Sitzen gehören eine Matratzenauflage und ein Kissen, zusätzlich ein Kopfkissen und eine Decke, die in Folie verpackt waren. Dazu gab es Socken, falls einem die Klimaanlage zu kalt ist und kalte Füße bekommt. Und Pantoffeln, um nicht immer die Schuhe an und ausziehen zu müssen. Zum Abflug konnte ich meine Beine ausgestreckt lassen, so, dass es sich anfühlte als würde man buchstäblich mit dem Wohnzimmer abheben.

Singapore Airlines Business Class im A380

Mittelreihe, 1-2-1 Bestuhlung der Singapore Airlines Business Class im A380

Entertainment

Zu dem Entertainment gab es hochwertige kabelgebundene Kopfhörer, die den Bose-Kopfhörern sehr nah kamen. Dazu gab es unterschiedlich viele Filme Serien in unterschiedlichsten Sprachen. Musik, Hörbücher und Spiele, für die es extra eine Konsole gab, die gleichzeitig auch als Fernbedienung diente. Diese Fernbedienung kam der Playstation Vita vom Aussehen sehr ähnlich, die ebenfalls einen Touchscreen besaß. Es gab auch Anschlussmöglichkeiten für seine Elektrogeräte, wie Laptop und Handy, um diese aufzuladen. Des Weiteren bestand die Möglichkeit sich an das Bord-WLAN anzubinden. Voraussetzung hier für ist ein Account in der KrisWorld. Zwar nur ein begrenztes Datenvolumen, aber vollkommen ausreichend, um mal den lieben zu Hause ein paar Fotos direkt aus dem Flieger zu senden.

Welcome Drink in der Business Class im A380 von Singapore Airlines

Welcome Drink in der Singapore Airlines Business Class im A380

Getränke in der Singapore Airlines Business Class

Kaum waren wir in der Luft, wurden uns die Getränkewünsche schon von den Augen abgelesen und Champagner in Gläsern gereicht. In der Menükarte von Singapore Airlines gab es zum Beispiel eine sehr gute Auswahl von alkoholischen Getränken wie Wein, Whisky und Gin. Alkoholische und nicht alkoholische Cocktails, Smoothies und natürlich auch Wasser und Limonaden. Unterschiedliche Kaffeesorten von Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino, Filterkaffee bis hin zu Mokka und Tee unterschiedlicher Sorten.

Speisen

Die Speisenauswahl war auf so einem Langstreckenflug enorm. Da wir für den Flug nach Singapur knappe 13 Stunden geflogen sind, gab es Frühstück, Mittag und Abendessen. Dazwischen gab es Snacks, Kuchen, Käseplatten und frische Früchte. Die Menüauswahl für die jeweiligen Essenszeiten bestanden aus 2 – 3 Möglichkeiten. Darunter gab es aber auch immer eine Regionale Spezialität aus Singapur. Es gab viel Auswahl und somit war für jedem etwas dabei. Hunger und Durst hatte man auf jeden Fall nicht, im Gegenteil.

  • Saté-Spieße mit Gurke, Zwiebel und Erdnusssoße

    Saté-Spieße mit Gurke, Zwiebel und Erdnusssoße
  • Rinder-Carpaccio mit warmem Baguette

    Rinder-Carpaccio mit warmem Baguette
  • Nudelsuppe mit Gemüse und Garnelen

    Nudelsuppe mit Gemüse und Garnelen
  • Schweinerippchen mit Sauerkraut auf Kartoffelpüree.

    Schweinerippchen mit Sauerkraut auf Kartoffelpüree
  • Käseplatte mit Trockenfrüchten, frischen Früchten, mit Walnüssen und Crackern

    Käseplatte mit Trockenfrüchten, frischen Früchten, mit Walnüssen und Crackern

Service

Der Service war spitze. Die Augen waren überall aber auch nicht zu aufdringlich. Es wurde immer dezent gefragt ob noch ein Wunsch offen ist oder ob man etwas an Getränken oder Essen nachgereicht werden darf. Wenn man sich zum Beispiel einen Film angesehen hat, der nebenbei in Deutschland noch in den Kinos lief, wurde man nicht gestört.

Anschlussflug nach Bali – Singapore Airline Business Class Boeing 787

Als es dann weiterging nach Bali, flogen wir in einer Boeing 787. Hier ging das Spektakel der Business Class dann weiter. Nicht dass wir schon satt waren vom Flug davor und den kleinen Snacks aus der Lounge zuvor, gab es hier auch wieder ein reichhaltiges Frühstück in drei Gängen, wobei ich den dritten Gang aussetzen musste. Ich war einfach zu voll. Hier waren die Sitze ebenfalls so aufgeteilt, dass es an den Fenstern Einzelsitze und dazwischen in der Mitte Doppelsitze gab. Zu dem Komfort der Sitze sei aber gesagt, dass diese kleiner und schmaler als in dem A380 waren. Es fühlte sich enger an. Auch die Trennwand zu meiner Freundin war dieses Mal nicht vollständig versenkbar. Man konnte die Sitze auch nicht waagerecht positionieren, lediglich so weit neigen, dass es für diese Kurzstrecke von knapp 3 Stunden vollkommen ausgereicht hat. Für mich war es toll, dass ich meine Beine wieder ausstrecken konnte, weil es so einfach bequemer war. Natürlich ist das nicht vergleichbar, aber dennoch für diesen Erfahrungsbericht nennenswert. Das Entertainment-Paket war aber das Gleiche wie im A380.

Business Class Sitze in der Boeing 787 von Singapore Airlines

Sitze auf dem Flug Singapur (SIN) – Bali (DPS)

Concordia Lounge auf Bali Ngurah Rai Intl

Wie in den Flughäfen davor, muss man die Lounge ein wenig suchen. Die Lounge auf Bali ist klein und übersichtlich. Auch hier gibt es allerlei warme und kalte Snacks, warme und kalte Getränke jeglicher Art, die an mehreren Punkten verteilt waren. Alkoholische Getränke haben wir aber nicht gesichtet. Aber es lag vielleicht daran, dass wir nicht unbedingt danach Ausschau gehalten hatten. Gratis WLAN ist auch hier inklusive. Einen Bericht zur Concordia Lounge findet Ihr auf unserer der Website.

Concordia Lounge Bali

Concordia Lounge

Fazit zur Singapore Airlines Business Class im A380

Definitiv nochmal! Wobei ich aber dann unterscheiden werde, wie weit/lang geflogen wird. Für die Kurzstrecke, für mich persönlich bis zu sechs oder auch acht Stunden, ist die Business-Class, wie in der Boing 787 allemal ausreichend. Alles was an Weite/Dauer darüber ist, würde ich schon darauf achten, dass man die Sitze komplett flach ausklappen kann. Oder dass es wieder der A380 ist 😊.

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United Airlines Business Class Polaris – Langstrecke

Auf der Strecke Amsterdam (AMS) nach San Francisco (SFO)

Endlich mal wieder ein Langstreckenflug. Endlich mal wieder Business Class. Dieses Mal in der United Airlines Polaris. Die Erwartungen waren hoch, zumal wir (meine Freundin und ich) den Flug direkt über die Lufthansa Website gebucht hatten und das irgendwie ein wertiges Gefühl vermittelt hat. Vermutlich weil ich dann dachte, dass Lufthansa-Standards eingehalten werden müssen. Okay, kein langes Geschwafel: der Flug war gut. Aber nicht großartig.

Direkt zum Fazit ↓

United Airlines Business Class Polaris

Check-In

Der Check-In in Amsterdam war wirklich easy. Wir hatten am Priority Schalter für die Polaris Kunden nur eine Person, die noch vor uns war und dann kamen wir direkt dran. In der United App hatte man die Möglichkeit, seinen Reisepass und alle Corona-Relevanten Fakten (Impfstatus, Zertifikat-Upload, etc.) im Vorfeld zu erfassen. So beschränkte sich unser Check-In wirklich nur noch darauf, das Gepäck aufzugeben. Die Frau am Schalter sagte, dass wir bereits „Flight-ready“ wären. Genau das gleiche Wording wie in der United App. Nach zwei Minuten waren wir fertig. Die Erfahrung war also sehr positiv.

Sicherheitskontrolle

Die positive Erfahrung ging direkt weiter. Die Reise fand im Juni 2022 statt. Eine Zeit, in der eigentlich alle Flughäfen Europas wegen des Mangels an Personal in Kombination mit einer extrem gesteigerten Anzahl von Reisenden maßlos überfordert waren. Doch mit dem Business Class Ticket durften wir an gefühlt 500 wartenden Personen in der Haupt-Schlange einfach vorbei gehen in einer separaten Warteschlange. Diese teilten wir uns mit Rollstuhlfahrern und anderen Business- und First-Class-Fliegenden. Man hat sich eigentlich schon fast schlecht gefühlt, wenn man ehrlich ist. Auch hier ging es also zügig voran.

Lounge

Da der Check-In und die Sicherheitskontrolle so zügig vonstattengingen, hatten wir genug Zeit um noch in der „Aspire Lounge“ bei einem kühlen Getränk und ein paar Snacks auf den Abflug zu warten. Zur Aspire Lounge haben wir einen gesonderten Artikel geschrieben. => Aspire Lounge Amsterdam

Boarding

Mit den Sitzen 1G und 1D saßen wir in der ersten Reihe in der Mitte. Da man den Flieger von der Mitte aus bestiegen hat, haben wir einfach bis zum Schluss in der Lounge gewartet und sind als eine der letzten in den Flieger gegangen. Absolut entspannt.

Sitzplätze / Comfort in der United Airlines Business Class

Die Sitze 1G und 1D waren geräumig und bequem. Der Sitz ließ sich auf komplett 180 Grad strecken, so dass ein vollwertiges Bett entstehen konnte. In Kombination mit einer Matratzen-Auflage, die ich mir einfach aus dem Overhead bin stibitzt habe, war es ein extrem komfortables Liegegefühl. Sowohl zum Filme schauen als auch zum Schlafen (in meinem Fall dösen, da ich vermutlich niemals in einem Flieger schlafen können werde. *Weichei*).

Beim nächsten Mal nehmen wir allerdings ein paar Reihen weiter hinten, damit es nicht so hell ist, wenn man schlafen möchte. Denn die Nähe zur Küche und den Toiletten war zwar nicht wirklich schlimm. Ruhiger und dunkler ist es aber sicher ein paar Reihen weiter hinten.

Anordnung der Sitze

Wenn Ihr als Paar verreist, achtet darauf, dass die Sitze in der United Airlines Business Class Polaris von Reihe zu Reihe wechseln. In den Reihen 1,3,5,… sind die Sitze eng zusammen. In den Reihen 2,4,6,… sind die Sitze weit voneinander entfernt. Zur besseren Übersicht hier eine Seatmap:

United Polaris Seatmap
© united.com

Entertainment

Die Auswahl an Filmen und Serien war extrem vielfältig und umfangreich. Es gab über 100 Filme, nicht alle davon in Deutscher Sprache, aber da muss ich sagen, habe ich persönlich überhaupt kein Problem mit. Vor allem wenn man in die USA reist. Was gibt es da besseres, als sich gleich mit einem Film in der Landessprache auf den Urlaub vorzubereiten? Das Display war nicht riesig aber auch nicht winzig. Ausreichend würde ich sagen.

United Airlines Entertainment Displays

Getränke

Vor dem Abflug gab es in dickwandigen Plastikgläsern einen Prosecco oder O-Saft gereicht. Der Prosecco war geschmacklich „okay“, aber deutlich schlechter als der in der Luft gereichte Champagner.

In der Luft gab es Gosset Champagner in der Glasflöte und dazu warme Nüsse. Das war toll. Der Champagner war sehr lecker. Leider hatten Sie nur eine Flasche kalt, so dass für einen Refill erst die nächste Flasche noch kalt gestellt werden musste. Eine Flasche für die gesamte Business Class? Schon komisch irgendwie.

United Airlines - Champagner und Nüsse

Die Auswahl an Getränken war gut. Es gab drei Rotweine, zwei Weißweine und den Champagner oder Prosecco. Darüber hinaus alle möglichen Spirituosen und Longdrinks.

Speisen

Das Essen war aus meiner Sicht sehr lecker und die Portionsgröße war absolut ausreichend. Meiner Freundin hat das Essen nicht so gut geschmeckt. Weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug. Auch Sie hat den Vergleich zu Condor gezogen und war von der Condor definitiv mehr begeistert als von United.

Service

Auffällig (und irgendwie toll) war, dass United Airlines anscheinend viele ältere und männliche Flugbegleiter in der Flotte hat. Sie waren sehr freundlich und haben einem alles in Ruhe erklärt. Da fragt man sich, warum bei anderen Airlines immer nur jüngere Damen arbeiten.

Insgesamt war der Service sehr freundlich, aber nicht wirklich proaktiv. Nach dem Essen war es den gesamten Flug über so, dass man sich seine Getränke erbetteln musste. In den letzten vier Flugstunden sind der Polaris Business Class sogar die Wasserflaschen ausgegangen. Das war in der Condor Business Class auf der Strecke FRA nach CUN zum Beispiel ganz anders. Wer seine Augen nicht verschlossen hatte, wurde dort aktiv gefragt, ob alles okay sei, ob man noch etwas trinken möge, etc. Ganz anders jetzt bei United Airlines. Ein wenig schade irgendwie.

(Ergänzung: Meilenjunkie Malte findet das zum Beispiel sehr gut. Er sagt: „Wenn ich etwas trinken möchte, dann drücke ich auf den Service-Knopf. Ansonsten dürfen die mich ruhig in Ruhe lassen“.)

Fazit zur United Airlines Business Class

Warum war der Flug gut und nicht großartig? Damit ein Flugerlebnis großartig ist, muss alles zusammenpassen. Die Qualität des Sitzes, die Auswahl an Getränken, der Geschmack und die Qualität der Speisen und die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Flugbegleiter:innen.

In der United Airlines Business Class waren die Flugbegleiter freundlich, aber nicht besonders zuvorkommend. Wir mussten uns die Getränke teilweise selbst bestellen, anstatt gefragt zu werden, ob wir noch etwas haben möchten.

Der Sitz war extrem bequem und ließ sich zu einem vollwertigen Bett umfunktionieren. Gepaart mit guten Kissen war das das eigentliche Highlight des Fluges. Das Entertainmentangebot war üppig und die Getränke und Speisen haben gut geschmeckt. Man hat schon besseres erlebt aber auch schon deutlich schlechteres.

Nochmal United? Wenn es nichts anderes gibt, jederzeit. Ansonsten strecken wir unsere Fühler erstmal noch nach anderen Airlines aus. Es soll ja auch spannend und abwechslungsreich bleiben hier, bei Meilenjunkies.de 😉

Condor Business Class – Langstrecke

Auf der Strecke Frankfurt (FRA) nach Cancun (CUN)

Eines direkt vorweg: Dieser Flug war für mich der erste Flug meines Lebens in der Business Class. Daher werde ich mich immer ganz besonders daran zurückerinnern. Auch wenn das Flugzeug zum Zeitpunkt des Fluges schon über 20 Jahre alt war und die Condor Business Class zu diesem Zeitpunkt eines der „schlechtesten“ Produkte war: für mich war es ein Game-Changer! Aber der Reihe nach:

Das besondere Erlebnis fing schon beim Check-In an. Ohne uns anstellen zu müssen, erhielten wir am Priority-Schalter unsere Boardkarte, mit der wir durch den bevorzugten Sicherheits-Check und danach sogar in die Lufthansa Senator Lounge durften. (Condor hat eine Kooperation mit Lufthansa.)

Lufthansa Senator Lounge

Das Erlebnis Lounge war einfach klasse. Kostenlose Zeitschriften, alle Getränke die man sich wünschen konnte, frisch zubereitetes Rührei, bequeme Sessel und eiskalter Rosé-Crémant… ein Traum.

Im Flieger hatten wir die Sitze 1A und 1B und waren die ersten zwei Personen, die das Flugzeug bestiegen haben. Uns wurden die Koffer und Jacken abgenommen und wir hatten schon ein Glas Sekt in der Hand, als alle anderen Passagiere sich noch zu Ihrem Sitz gedrängt haben.

Der Moment, als auf Reiseflughöhe dann das (zuvor frei wählbare) Essen serviert wurde, war auch genial. Eine Tischdecke wurde vor uns ausgebreitet und die Champagner- und Weingläser wurden nie leer. Der Service der Condor-Crew ist bekannt dafür, einer der besten zu sein. Das macht dann auch das etwas ältere Fluggerät mehr als wett.

Essen in der Condor Business Class
Wie erhielten gleich drei Vorspeisen. Es war extrem schmackhaft.

Man konnte sich zurücklehnen, ja sogar die Lehne komplett nach hinten umklappen, ohne das Gefühl haben zu müssen, die Passagiere hinter einem zu nerven. Sich in dieser Position einen Film anzuschauen erinnerte mich mehr an mein heimisches Wohnzimmer als jemals zuvor in einem Flugzeug.

Leicht angetrunken in dieser Liegeposition – wie auf der Couch zuhause – stand für mich fest: Ich möchte auf der Langstrecke wenn möglich nie wieder anders fliegen!

Valet Parking

Tipp: Bei Anreise mit dem eigenen Auto solltet ihr unbedingt den Valet-Service nutzen. Damit könnt ihr direkt bis zum Abflug-Terminal vorfahren (dort, wo absolutes Parkverbor herrscht) und das Personal des Valet-Service nimmt euch den Fahrzeugschlüssel ab und parkt dann den Wagen für euch. Bei der Rückreise ruft man nach der Landung einfach kurz an und der Wagen wird einem wieder vorgefahren.

In die Jahre gekommen

Die Business Class von Condor wird in einem über 20 Jahre alten Flieger durchgeführt. Der Sitz ist lediglich auf 170-Grad ausklappbar. Man erhält also kein ganz flaches Bett. Die Füße hängen ein wenig runter. So konnte man nicht wirklich gut schlafen. Es gab auch leider keine Auflage, so dass man den alten Sitz sehr genau gespürt hat. Aber hey, das war mein erster Business-Class-Flug. Das wäre meckern auf hohem Niveau. Besserung ist allerdings ins Sicht.

Ausblick

Denn: Auf seiner Website hat Condor die Bestellung von 16 Airbus A330neo angekündigt. Das neue Kabinen-Design ist extrem hochwertig und kann aus unserer Sicht absolut sogar mit der neuen Lufthansa Business Class im A350 mithalten. Das wäre ein starker Schritt, da Condor und Lufthansa in Konkurrenz zueinander stehen und Lufthansa mit seinem Konkurrenz-Ferienflieger „Eurowings Discover“ ab Zeitpunkt der neuen Condor Business Class ein deutlich schlechteres Produkt im Angebot haben wird. Damit wird Condor an der Lufthansa vorbei ziehen, so zumindest unsere Vermutung.

Die neue Condor Business Class im Airbus A330neo
© Condor Flugdienst GmbH, condor.com

Zu einem Flug im neuen A330neo werden wir euch sicher in Kürze auch einen Bericht hier veröffentlichen, sobald einer von uns die Maschine zum ersten Mal geflogen ist. Auch wenn Condor an keinem nennenswerten Vielflieger-Programm teilnimmt und dadurch sicher nicht unsere erste Wahl sein wird. 😉